UBS AG
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Analysten & AktionäreGeschäftsberichte 2005
Geschäftsberichte 2005  
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Kapitalstruktur
Kapitalstruktur

Bei der Bewirtschaftung ihres Eigenkapitals steht für UBS die Steigerung des Unternehmenswertes im Interesse der Aktionäre im Vordergrund. Gleichzeitig will sie eines der weltweit bestkapitalisierten Finanzdienstleistungsunternehmen bleiben.
 Bei der Bewirtschaftung ihres Eigenkapitals steht für UBS die Steigerung des Unternehmenswertes im  Interesse der Aktionäre im Vordergrund. Gleichzeitig will sie eines der weltweit bestkapitalisierten Finanzdienstleistungsunternehmen bleiben.

Kapital

Gemäss schweizerischem Aktienrecht muss jede Erhöhung der Zahl der ausgegebenen Aktien durch die Aktionäre an einer Generalversammlung (GV) genehmigt werden. Dies kann durch Erhöhung des ordentlichen Aktienkapitals oder durch die Schaffung von bedingtem oder genehmigtem Kapital geschehen. Am 31. Dezember 2005 betrug das Aktienkapital der UBS AG 870 906 017.60 Franken.

Anlässlich der GV vom 21. April 2005 beauftragten die Aktionäre den Verwaltungsrat für 2005 / 2006 mit der Durchführung eines weiteren Aktienrückkaufsprogramms in Höhe von maximal 5 Milliarden Franken. An der GV vom 19. April 2006 wird den Aktionären beantragt werden, die Vernichtung der 37 100 000 unter diesem Programm zurückgekauften Aktien zu genehmigen und das Aktienkapital entsprechend herabzusetzen.

Bedingtes und genehmigtes Kapital

Ende 2005 belief sich das bedingte Kapital auf 1 458 800.80 Franken, was einem Maximum von 1 823 501 Aktien entspricht. Das bedingte Kapital wurde im Jahr 2000 im Zuge der Übernahme der Paine Webber Group Inc. zur Befriedigung von Optionsrechten geschaffen, welche die Paine Webber Group ihren Mitarbeitern eingeräumt hatte. Das Bezugsverhältnis, die Fristen und weitere Einzelheiten im Zusammenhang mit diesen Optionen waren von PaineWebber vor der Fusion festgelegt und von UBS übernommen worden. Die betreffenden Optionen sind zu einem beliebigen Zeitpunkt zwischen dem Zuteilungs- und dem Verfallsdatum ausübbar. Das Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen. Im Verlauf des Jahres 2005 wurden in diesem Zusammenhang Optionen für 1 709 439 Aktien ausgeübt; 72 Optionen verfielen, ohne ausgeübt worden zu sein.

Seitens der Aktionäre liegt zurzeit kein Beschluss für weiteres bedingtes oder genehmigtes Kapital vor. An der Generalversammlung 2006 wird den Aktionären empfohlen, auf drei Jahre befristetes bedingtes Kapital im Umfang von 75 000 000 UBS-Aktien für die Ausübung von Mitarbeiteroptionen zu genehmigen. Weitere Angaben finden sich im Kapitel «Kapitalbewirtschaftung und UBS-Aktie» auf den Seiten 96 bis 98 dieses Handbuchs.

Veränderung des Eigenkapitals

Am 31. Dezember 2005 belief sich das den UBS-Aktionären zurechenbare Eigenkapital des Konzerns auf 44,3 Milliarden Franken. Details zu den Veränderungen des Eigenkapitals während der letzten drei Jahre sind der Seite 67 des Finanzberichtes 2005 zu entnehmen.

Aktien, Partizipationsscheine, Genussscheine und andere Kapitalinstrumente

UBS-Aktien sind globale Aktien («Global Registered Shares») mit einem Nennwert von 0.80 Franken pro Titel. Jede Aktie hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann jedoch nur ausgeübt werden, wenn der Inhaber ausdrücklich erklärt, dass er die Aktien in seinem eigenen Namen und auf eigene Rechnung gekauft hat. Globale Aktien gewähren sämtlichen Aktionären direktes und gleichwertiges Eigentum, unabhängig vom Land und von der Börse, wo die Titel gehandelt werden. Nähere Angaben sind im Abschnitt «Mitwirkungsrechte der Aktionäre» auf den Seiten 132 bis 133 dieses Handbuchs zu finden.

Am 31. Dezember 2005 waren 520 667 405 Aktien mit Stimmrecht und 151 713 384 Aktien ohne Stimmrecht im Aktienregister eingetragen. 416 251 733 Aktien waren nicht eingetragen. Sämtliche 1 088 632 522 Aktien waren voll einbezahlt; davon waren 1 054 747 522 dividendenberechtigt. Es gibt keine Vorzugsrechte für einzelne Aktionäre.

UBS hat weder Partizipationsscheine noch Genussscheine ausstehend.

Im Jahr 2005 hat UBS 1,6 Milliarden Franken an hybridem Tier-1-Kapital in Form von auf Euro lautenden Vorzugsaktien aufgenommen. Ausserdem hat sie zur Finanzierung ihres Geschäfts mit im Eigenkapital anrechenbaren Kapitalmarktinstrumenten nachrangige Anleihen in Höhe von 2,6 Milliarden Franken emittiert, die auf verschiedene Währungen lauten. Die ausstehenden anrechenbaren nachrangigen Kapitalmarktinstrumente machten am 31. Dezember 2005 7,2 Milliarden Franken des Totals der eigenen Mittel aus. Zusätzlich verfügt UBS über ausstehende Vorzugsaktien in Höhe von 5,0 Milliarden Franken, die gemäss den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen als Tier-1-Kapital gelten.

Beschränkung der Übertragbarkeit und Nominee-Eintragungen

Es bestehen keine Einschränkungen bezüglich der Übertragbarkeit von UBS-Aktien. Das Stimmrecht der nach Statuten ordnungsgemäss eingetragenen Aktien (Bestätigung der wirtschaftlichen Berechtigung) unterliegt keinen Beschränkungen.

UBS hat spezielle Regeln für die Eintragung von Treuhändern / Nominees erlassen. Diese werden im Aktienregister mit Stimmrechten von bis zu 5% aller ausgegebenen Aktien eingetragen, sofern sie sich dazu verpflichten, auf Verlangen von UBS diejenigen wirtschaftlich Berechtigten bekannt zu geben, die einen Anteil von 0,3% oder mehr am Total der UBS-Aktien besitzen. Ausgenommen von der 5%-Regel sind Wertschriften-Clearing-Organisationen wie The Depository Trust Company (DTC) in New York und SIS SegaInter-Settle in der Schweiz.

Wandelanleihen und Optionen

UBS hat derzeit keine in UBS-Aktien wandelbaren Schuldtitel ausstehend. Die einzigen ausstehenden Optionen waren 90 882 545 Mitarbeiteroptionen auf UBS-Aktien, die in Anmerkung 31c im Anhang zur Konzernrechnung ausgewiesen sind. Für 1 823 501 dieser Optionen wird die Bank bei deren Ausübung neu geschaffene Aktien ausgeben (bedingtes Kapital). Das Aktienkapital würde sich daher um maximal 1 458 800.80 Franken erhöhen. Bewilligt die Generalversammlung 2006 das beantragte bedingte Kapital, so wird die Zahl der Optionen, bei deren Ausübung neu geschaffene Aktien ausgegeben werden, steigen. Bei den übrigen Mitarbeiteroptionen wird die Ausübung durch bereits ausgegebene Aktien aus den Eigenbeständen der Bank befriedigt.

Die Investment Bank ist als Liquiditätsversorger der Futures-Märkte für Beteiligungspapiere und als Market Maker für UBS-Aktien und Derivate auf UBS-Aktien tätig und hat in dieser Funktion auch Derivate auf UBS-Aktien herausgegeben. Diese Instrumente werden meist als in bar erfüllte Derivate eingestuft und nur zu Handelszwecken gehalten. Zur Absicherung des wirtschaftlichen Risikos hält die Investment Bank eine beschränkte Anzahl UBS-Aktien.

Aktienkapital

Aktienkapital in CHF

Anzahl Aktien

Nennwert in CHF

Per 31. Dezember 2004

901 486 542

1 126 858 177

0.80

Aktienrückkaufprogramme 2004 / 2005:

Vernichtung von zurückgekauften Aktien (gemäss GV-Entscheid vom 21. April 2005)

(31 948 075)

(39 935 094)

0.80

Ausgeübte Optionen auf bedingtem Kapital

1 367 551

1 709 439

0.80

Per 31. Dezember 2005

870 906 018

1 088 632 522

0.80

Anträge an die Generalversammlung 2006:

– Dividende von 3.20 Franken pro Aktie (0.20 Franken mehr als im Vorjahr), die im April 2006 an die Aktionäre ausgeschüttet werden soll.

– Einmalige Kapitalrückzahlung von 0.60 Franken pro Aktie, woraus eine Nennwertreduktion von 0.80 auf 0.20 Franken pro Aktie resultiert. Dies ist auf den Verkauf von Private Banks & GAM an Julius Bär im Jahr 2005 zurückzuführen. Die Nennwertreduktion wird den Aktionären im Juli 2006 ausbezahlt.

– Aktiensplit im Verhältnis 1:2 per 10. Juli 2006, und folglich Herabsetzung des Nominalwerts auf CHF 0.10.

– Neues Aktienrückkaufsprogramm im Umfang von 5 Milliarden Franken für 2006 / 2007, das nach Ablauf des Aktienrückkaufsprogramms 2005 / 2006 am 8. März 2006 lanciert werden soll.

– Schaffung von auf drei Jahre befristetem bedingtem Kapital im Umfang von 75 000 000 UBS-Aktien (150 000 000 nach Aktiensplit im Verhältnis 1:2) für die Ausübung von Mitarbeiter- optionen.

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