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| Kapitalbewirtschaftung und Ausschüttung an die Aktionäre 2006 |
Anlässlich der Generalversammlung vom 19. April 2006 in Basel wird der Verwaltungsrat verschiedene Anträge unterbreiten, die sich auf die Kapitalbewirtschaftung von UBS auswirken. |
| Ausschüttung an die Aktionäre |
Für das Geschäftsjahr 2005 wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung eine Auszahlung von insgesamt 3.80 Franken pro Aktie vorschlagen. Der Betrag setzt sich aus einer regulären Dividende von 3.20 Franken (+7% gegenüber dem Vorjahr), die im April ausgeschüttet werden soll (Ex-Dividende-Datum 20. April 2006, Auszahlung am 24. April 2006 an die am 19. April 2006 eingetragenen Aktionäre), und einer einmaligen Nennwertrückzahlung von 0.60 Franken pro Aktie zusammen. Durch die Rückzahlung kommen die UBS-Aktionäre in den Genuss des Gewinns aus dem Verkauf von Private Banks & GAM. Die Nennwertrückzahlung unterliegt nicht der schweizerischen Verrechnungssteuer und erfolgt zwei Monate nach der Dividendenausschüttung (Ex-Datum 10. Juli 2006, Auszahlung am 12. Juli 2006 an die am 7. Juli 2006 eingetragenen Aktionäre). |
| Aktiensplit im Verhältnis 2:1 |
Ferner wird der Verwaltungsrat einen Aktiensplit im Verhältnis 2:1 vorschlagen. Stimmen die Aktionäre zu, wird dieser am 10. Juli 2006 erfolgen. Zusammen mit der Nennwertrückzahlung wird dadurch der Nennwert pro Aktie auf 0.10 Franken reduziert. Nach Ansicht von UBS wird dies zu einer leichteren Handelbarkeit und höheren Liquidität ihrer Aktien führen und das Kursniveau der UBS-Aktie an jenes anderer grosser Unternehmen angleichen, deren Aktien an den internationalen Finanzmärkten gehandelt werden. |
| Schaffung von bedingtem Kapital |
Der Generalversammlung wird die Schaffung von bedingtem Kapital in Höhe von maximal 75 Millionen Aktien (150 Millionen nach dem Split) vorgeschlagen. UBS will damit Aktienoptionen für ihre Mitarbeiter decken. Zurzeit werden zur Bedienung dieser Optionen eigene Aktien aus den Treasury-Beständen verwendet. Vorbehältlich der Zustimmung durch die Aktionäre könnte UBS es in Zukunft vermeiden, grössere derartige Bestände über einen längeren Zeitraum halten zu müssen, und gleichzeitig die Transparenz ihres Kapitalmanagements erhöhen. Am Einsatz von Optionen im Rahmen der gesamten Vergütungsstrategie sowie am Ansatz der disziplinierten Kapitalbewirtschaftung würde sich dadurch nichts ändern. |
| Neues Aktienrückkaufsprogramm für 2006/2007 |
Angesichts der anhaltend soliden Ertragsströme wird der Verwaltungsrat zwecks Kapitalreduktion ein neues Aktienrückkaufsprogramm vorschlagen. Dabei wird es sich um das achte Rückkaufsprogramm über die zweite Handelslinie in Folge handeln. Es startete am 8. März 2006 und läuft bis zum 7. März 2007. Damit können Aktien im Wert von maximal 5 Milliarden Franken zurückgekauft werden. |
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