Entwicklung des nicht handelsbezogenen Zinsrisikos
Das beim Stammhaus gehaltene Eigenkapital wird überwiegend in Schweizer Franken investiert. Das Eigenkapital auf
Konzernebene hingegen ist seit 2002 in einem aus den wichtigsten
Währungen bestehenden Portfolio diversifiziert, um
unsere umfangreichen Geschäftsaktivitäten in Fremdwährungen
zu berücksichtigen. Das konsolidierte Eigenkapital, das
auch das Eigenkapital unserer Tochtergesellschaften umfasst,
ist daher nicht ausschliesslich in Schweizer-Franken-Anlagen,
sondern auch in US-Dollar- sowie, in geringerem Umfang, in
Euro- und Pfund-Anlagen investiert. Am 31. Dezember 2005
betrug die Laufzeit des Schweizer-Franken-Portfolios durchschnittlich
rund 3,3 Jahre bei einer Zinssensitivität von 7,48
Millionen Franken pro Basispunkt. Das US-Dollar-Portfolio
wies eine Laufzeit von 4,8 Jahren und eine Sensitivität von
8,31 Millionen Franken pro Basispunkt auf. Beim Euro-Portfolio
belief sich die Laufzeit auf 3,3 Jahre bei einer Sensitivität von 0,52 Millionen Franken pro Basispunkt und beim
Pfund-Portfolio auf 3,2 Jahre bei einer Sensitivität von 0,54
Millionen Franken pro Basispunkt.
Die Zinssensitivität dieser Anlagen steht in direktem Verhältnis
zur gewählten Anlagedauer. Bei einer deutlich kürzeren
Anlagedauer würden die Zinssensitivität und die «Economic
Value Sensitivity» unserer Treasury-Positionen (ohne Eigenkapital)
reduziert, der «Net Interest Income at Risk» und
die Volatilität unserer Zinserträge aber würden steigen.
Die erste unten stehende Tabelle zeigt die Zinssensitivität
aller Zinsrisikopositionen im Treasury-Buch am 31. Dezember
2005. Das erste Zwischentotal entspricht der Sensitivität einschliesslich
des Replikationsportfolios für das Eigenkapital,
während dieses Portfolio im deutlich höheren Gesamttotal
nicht berücksichtigt ist.
Die zweite unten stehende Tabelle zeigt die Risikoveränderung
zwischen dem 31. Dezember 2004 und dem 31. Dezember
2005, die nach den beiden Messmethoden «Economic
Value Sensitivity» und «Net Interest Income at Risk» ermittelt
wurde.
Unter den verschiedenen analysierten Zinsszenarien stellt
der aufgeführte Betrag für den «Net Interest Income at Risk»
den ungünstigsten Fall dar; es handelt sich dabei um die Simulation
eines Zinsschocks (Parallelbewegung) von –200 Basispunkten.
Am 31. Dezember 2005 entsprach die Differenz
zwischen dem Schockszenario und dem Szenario mit konstanten
Marktsätzen einer Minderung des gesamten Jahreszinserfolgs
in Höhe von 386 Millionen Franken, verglichen mit
321 Millionen Franken am 31. Dezember 2004.
Die «Economic Value Sensitivity» zeigt die Auswirkung
eines negativen Zinssatzschocks von 100 Basispunkten. Ein
sprunghafter Zinsanstieg um 100 Basispunkte hätte demnach
per 31. Dezember 2005 einen Rückgang des Fair Value
um 1439 Millionen Franken und per 31. Dezember 2004 um
1214 Millionen Franken zur Folge gehabt.
Zinssensitivität des Bankbuchs