Der Risikokontrollprozess
Der unabhängige Risikokontrollprozess von UBS umfasst fünf Hauptelemente:
– Risikoidentifizierung durch die laufende Überwachung von Portfolios, durch die Beurteilung von neuen Geschäftszweigen und komplexen oder unüblichen Einzeltransaktionen sowie durch die Prüfung unserer eigenen Risiken im Hinblick auf Marktentwicklungen und externe Ereignisse.
– Messung quantifizierbarer Risiken unter Anwendung von Methoden und Modellen, die von unabhängigen Stellen geprüft und genehmigt wurden.
– Risikorichtlinien im Einklang mit den Risikogrundsätzen, der Risikokapazität und der Risikobereitschaft von UBS sowie den jeweiligen geschäftlichen Anforderungen und internationalen «Best Practice»-Methoden.
– Umfassende Berichterstattung über die Risiken zuhanden der Anspruchsgruppen und des Managements auf allen Ebenen und im Rahmen der bewilligten Risikokontrollstruktur und anwendbaren Limiten.
– Risikokontrolle durch Durchsetzung (einschliesslich Überwachung der Einhaltung) der Risikogrundsätze, der Risikorichtlinien, der Limiten und der regulatorischen Anforderungen.
UBS verfügt über integrierte Kontrollprozesse, die alle relevanten Kontroll- und Logistikfunktionen umfassen. Zur Anwendung kommen diese Prozesse bei jedem neuen oder materiell geänderten Geschäftszweig, bei komplexen oder in ihrer Struktur unüblichen Transaktionen und bei Transaktionen, die von der Auslegung steuerlicher, juristischer, aufsichtsrechtlicher oder buchhalterischer Vorschriften abhängen. Diese Prozesse beziehen die Geschäftseinheit, die Risikokontrolle, den Rechtsdienst, Compliance, die Finanzkontrolle und die Logistik mit ein und stellen sicher, dass alle kritischen Aspekte umfassend und ganzheitlich angegangen werden. Dazu gehört auch die korrekte Erfassung von Transaktionen, damit die Risiken laufend überwacht, ausgewiesen und kontrolliert werden können.