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Business Banking Switzerland
Business Banking Switzerland  Business Banking Switzerland, die Schweizer Privat- und Firmenkundeneinheit von UBS, ist Marktführerin im Heimmarkt und bietet ihren Kunden umfassende Bank- und Wertschriftendienstleistungen.  | Auf einen Blick |  | | |  | |
Geschäftsprofil Wir sind die führende Bank in der Schweiz. Die uns von Kunden
anvertrauten Vermögen beliefen sich Ende 2006 auf
161 Milliarden Franken. Mit einem Kreditportfolio in Höhe
von 143 Milliarden Franken am 31. Dezember 2006 nehmen
wir auf dem schweizerischen Kreditmarkt die führende Position
ein. Wir wollen unseren Kunden einen optimalen Zugang und
Service bieten. Das erfolgreiche E-Banking-Angebot und die
Customer Service Centers bilden zusammen mit unseren
1253 multifunktionalen Geldautomaten und 301 Geschäftsstellen
ein Netzwerk, über das keine andere Bank in der
Schweiz verfügt. Eines unserer Hauptziele ist die Verbesserung der Rentabilität
durch kontinuierliche Effizienz- und Ertragssteigerungen.
Dies erreichen wir durch eine konsequente Umsetzung unseres
risikoadjustierten Pricing-Modells. Wir wollen durch die
Bereitstellung von massgeschneiderten, integrierten Finanzlösungen
Mehrwert für unsere Kunden schaffen. Organisationsstruktur Die Einheit Business Banking Switzerland umfasst das
Geschäftsstellennetz für Privat- und Firmenkunden in der
Schweiz, das in acht Regionen gegliedert ist. Konkurrenz Zu den wichtigsten Konkurrenten von Business Banking Switzerland
zählen Banken, die im einheimischen Privat- und Firmenkundengeschäft
aktiv sind. Dazu gehören Credit Suisse, die Kantonal- und die
Raiffeisenbanken sowie andere Schweizer Regional- oder
Lokalbanken und Niederlassungen ausländischer
Banken in der Schweiz. Kunden und Produkte Business Banking Switzerland bietet sowohl standardisierte
Produkte von hoher Qualität für private Retailkunden und
Kleinbetriebe als auch komplexere Produkte und Beratungsdienstleistungen
für grössere Unternehmen, institutionelle
Kunden und Finanzinstitute.
Privatkunden
Wir betreuen rund 2,7 Millionen Privatkunden, die über
drei Millionen Konten, Hypotheken und andere Finanzprodukte
nutzen. Mit unserem umfassenden Schweizer
Geschäftsstellennetz und unserem grossen Spektrum an
Vertriebskanälen (Geldautomaten, Telefondienstleistungen,
E-Banking) bieten wir eine breite Palette an Produkten
und Dienstleistungen. Diese reicht von Privatkonten, Sparprodukten,
Vermögensverwaltungsdienstleistungen und
Hypotheken über Vorsorgeplanung bis hin zu Lebensversicherungen.
Firmenkunden
Business Banking Switzerland betreut rund 137 000 Firmenkunden,
zu denen institutionelle Investoren, öffentliche
Körperschaften sowie Stiftungen mit Sitz in der Schweiz zählen. Von unseren Firmenkunden sind rund 200 Grossunternehmen,
die in verschiedenen Märkten und geografischen
Regionen tätig sind. Sie nehmen unsere hochwertigen
Dienstleistungen bei der Finanzierung und beim Risikomanagement
in Anspruch und nutzen den umfassenden
Zugang zu den Kapitalmärkten zur Deckung ihres Kapitalbedarfs. Rund 7500 grosse Firmenkunden verlassen sich auf
unsere Erfahrung bei der Abwicklung komplexer Transaktionen.
Wir bieten ihnen zudem eine Vielzahl von Beratungsdienstleistungen
an – von der Auswahl und Entwicklung
von Anlageprodukten über komplexe Fusionen und Akquisitionen
bis hin zu strukturierten Finanzierungen. Oft arbeiten
wir dabei eng mit Spezialisten aus anderen UBS-Bereichen
zusammen. Die verbleibenden rund 129 000 kleinen und mittleren
Unternehmen benötigen hauptsächlich das lokale Markt-
Know-how und den Zugang zu unserer ganzen Produktund
Dienstleistungspalette. Darüber hinaus unterstützen wir unsere Kunden bei einer
Vielzahl von Geschäftsprozessen, vom Zahlungsverkehr
über Wertschriftendienstleistungen bis zu Handelsfinanzierungsprodukten
für grenzüberschreitende Transaktionen. Global Custody Services bietet institutionellen Investoren
die Möglichkeit, eine Vielzahl von Bankenbeziehungen kosteneffizient
zu einer globalen Bankbeziehung zu konsolidieren.
Dieser Schritt vereinfacht die Verarbeitung und Verwaltung
beim Kunden und erlaubt ihm die Nutzung weiterer
Dienstleistungen wie etwa eines flexibel konsolidierten
Performance-Reporting oder hoch entwickelter Systeme im
Bereich Portfolio-Management. Im Jahr 2006 nahmen die
für institutionelle Kunden im Rahmen von Global Custody
verwalteten Vermögenswerte gegenüber dem Vorjahr von
191 Milliarden Franken auf 223 Milliarden Franken zu.
Finanzinstitute
Wir erbringen für mehr als 3000 Finanzinstitute weltweit
Zahlungsverkehrs-, Wertschriften- und Depotverwaltungsdienstleistungen.
Zusammen mit der Investment Bank übernehmen
wir eine führende Rolle im Rahmen unserer Strategie
«Bank for Banks», die modernste Bankdienstleistungen
für Drittbanken bietet. Damit können wir über unsere Infrastruktur
mehr Geschäfte abwickeln. Andere Banken, die
mangels Volumen nicht über unsere Skaleneffekte verfügen,
können ihre Zahlungsverkehrs-, Wertschriften- und Depotverwaltungsdienstleistungen
ausgliedern und von unserem
Grössenvorteil profitieren. Vertrieb In den letzten Jahren haben sich die Bedürfnisse unserer Privatkunden
verändert. Heute verlangen sie die Flexibilität,
über modernste Kommunikationstechnologie jederzeit auf
ihre Konten zugreifen zu können, ohne durch Schalteröffnungszeiten
eingeschränkt zu sein. Deshalb verfolgen wir eine integrierte Multikanalstrategie.
Die Technologie soll kein Ersatz, sondern eine Ergänzung
des traditionellen Geschäftsstellennetzes sein. Standardtransaktionen
lassen sich leicht über einen der elektronischen Kanäle abwickeln. Dadurch können sich die Kundenberater auf Beratungsdienstleistungen und die Erarbeitung von Finanzlösungen konzentrieren. Bei Basisprodukten
und -dienstleistungen wird vermehrt Technologie
eingesetzt, um Verfügbarkeit rund um die Uhr zu gewährleisten.
Unsere Customer Service Centers an fünf Standorten
stehen 24 Stunden pro Tag für allgemeine Auskünfte und
Support über das Telefon zur Verfügung. In 61 unserer Geschäftsstellen
in der Schweiz wurde zudem ein Zwei-Zonen-
Konzept eingeführt: Standardtransaktionen werden über
multifunktionale Geldautomaten abgewickelt,
während sich gleich daneben eine offene Beratungszone befindet, wo die
Kundenberater sich auf Beratungsdienstleistungen
konzentrieren können, die für die Kunden Mehrwert schaffen. Unsere
E-Banking-Kanäle werden von den Kunden rege genutzt.
Am 31. Dezember 2006 verfügten rund 525 000 Kunden
über aktive E-Banking-Verträge und 78% aller Zahlungsaufträge
wurden über E-Banking-Kanäle erteilt. Im Frühling 2005 lancierten wir in der Schweiz eine speziell
auf jüngere Kunden ausgerichtete Kampagne, in deren
Verlauf bis Ende 2006 nahezu 50 000 neue Konten eröffnet
wurden.
Im Juni 2006 lancierten wir «UBS Welcome», ein umfassendes
Retailbanking-Paket zur Gewinnung neuer Kunden,
das bis Ende 2006 fast 12 000 Mal verkauft wurde.
Im Rahmen der ebenfalls im Sommer 2006 gestarteten nationalen
Marketingkampagne unterstrichen wir unsere Fähigkeit,
innerhalb von 24 Stunden nach Eingang verbindliche Entscheidungen
zu Anträgen für Privathypotheken zu treffen. Kreditportfolio Das Kreditportfolio von Business Banking Switzerland belief
sich am 31. Dezember 2006 auf 143 Milliarden Franken.
Auf Hypotheken entfielen dabei 118 Milliarden Franken,
fast 85% davon auf Privathypotheken. Eine unverändert
disziplinierte Umsetzung unseres risikoadjustierten Pricing-
Modells führte im Neugeschäft zu einer verstärkten Fokussierung
auf Engagements höherer Bonität mit einem interessanten
Risiko-Rendite-Verhältnis. Dank der Einführung
dieses Modells verbesserte sich das Risikoprofil des Portfolios
in den letzten Jahren deutlich. Nähere Angaben zum
Kreditportfolio können dem Abschnitt «Kreditrisiko» in
diesem Handbuch entnommen werden.
Recovery-Kredite
Es wird immer einen gewissen Prozentanteil an Kunden
geben, die ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen
können. Diese Kunden werden von unseren Recovery-
Spezialisten unterstützt, um eine optimale finanzielle Lösung
zu finden. Diese kann beispielsweise den Neuaufbau eines
Unternehmens durch Restrukturierungsmassnahmen beinhalten
oder aber die Erzielung des bestmöglichen Preises aus
der Liquidation verfügbarer Sicherheiten, um die Kreditverluste
zu begrenzen. Das Recovery-Portfolio belief sich am 31. Dezember 2006
auf 2,6 Milliarden Franken. Seit Ende 1998 wurde das Recovery-
Portfolio dank der erfolgreichen Bemühungen zur Wiedereinbringung
von Krediten um 90% reduziert. Ebenfalls in
den letzten acht Jahren nahmen notleidende Kredite von
14,0 Milliarden Franken auf 1,8 Milliarden Franken ab,
womit deren Anteil an den Bruttoausleihungen auf 1,3%
zurückging.
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