UBS AG
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Entstehung von UBS
Entstehung von UBS

Alle Firmen, die heute Teil von UBS sind, können auf eine lange, glanzvolle Geschichte zurückblicken. Die beiden Schweizer Vorgängerbanken und PaineWebber haben ihren Ursprung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, während die Wurzeln von SG Warburg bis ins Jahr 1934 zurückreichen. Die UBS-Identität nahm in den 1990er-Jahren konkrete Form an.

Zu Beginn der 1990er-Jahre waren die beiden Banken, die der heutigen UBS zugrunde liegen – der Schweizerische Bankverein und die Schweizerische Bankgesellschaft –, vorwiegend von der Schweiz aus tätige Kommerzbanken. Die beiden Häuser hatten ähnliche Visionen: die weltweite Führung im Wealth Management zu übernehmen, zu einer globalen Investmentbank der Spitzenklasse mit einer starken Stellung im weltweiten Asset Management zu avancieren und gleichzeitig die Position als wichtige Kommerz- und Retailbank in der Schweiz zu halten.

Die Schweizerische Bankgesellschaft, die grösste und kapitalkräftigste Schweizer Bank, verfolgte eine Strategie des organischen Wachstums, also den Ausbau aus eigener Kraft. Der Schweizerische Bankverein hingegen, damals die drittgrösste Schweizer Bank, entschied sich für ein Joint Venture mit O’Connor, einem führenden Anbieter auf dem US-Derivatemarkt, der 1992 vollständig vom Schweizerischen Bankverein übernommen wurde. O’Connor zeichnete sich durch eine junge, dynamische und innovative Unternehmenskultur sowie durch Leistungs- und Teamorientierung aus. Die Firma brachte ihre moderne Technologie zur Risikobewirtschaftung und zur Abwicklung von Derivatgeschäften in den Schweizerischen Bankverein ein.

1994 erwarb der SBV Brinson Partners, eines der führenden US-Unternehmen für institutionelle Vermögensverwaltung. Sowohl der Kauf von O’Connor als auch jener von Brinson bedeuteten fundamentale Schritte in der Entwicklung der Bank.

Die nächste wichtige Etappe folgte 1995, als sich der Schweizerische Bankverein mit der britischen Handelsbank SG Warburg zusammenschloss. Mit dieser Transaktion wurden die strategischen Lücken des Schweizerischen Bankvereins in den Sparten Corporate Finance, Brokerage und Research geschlossen. Vor allem wurde dadurch eine institutionelle Kundenbasis erworben, die noch heute im Zentrum des Aktiengeschäfts steht.

Aus der Fusion zwischen dem Schweizerischen Bankverein und der Schweizerischen Bankgesellschaft im Jahr 1998, welche diese beiden führenden Schweizer Finanzinstitute vereinte, ging die weltweite Nummer eins im Wealth Management hervor. Ausserdem erhöhte der Zusammenschluss die Chancen des neu geschaffenen Unternehmens, zu einer Investmentbank der Spitzenklasse zu werden, ganz abgesehen von der stark gestiegenen Kapitalkraft.

Jedoch bestand nach wie vor eine erhebliche Lücke mit Blick auf die weiter gefasste strategische Stossrichtung. Der Bank fehlte eine bedeutende Präsenz auf dem Schlüsselmarkt USA, um als wirklich internationaler Teilnehmer im weltweiten Investment-Banking- und Wealth-Management-Geschäft aufzutreten. Beide Märkte gelten als «Skalenbereiche», das heisst, Grössenvorteile lassen sich ausspielen. Auch diese Lücke wurde geschlossen: Im Jahr 2000 erfolgte die Fusion mit PaineWebber.

Nach deren erfolgreicher Integration und einem Jahrzehnt prägender Veränderungen waren die elementaren Bausteine für unser Geschäft bereit. Nun galt es, sie zu optimieren und zu einem funktionierenden Ganzen zusammenzufügen. Wir entschieden uns deshalb für eine Strategie, die vorwiegend auf organisches Wachstum ausgerichtet ist und durch selektive Ergänzungsakquisitionen unterstützt wird.

Unser Bekenntnis zum integrierten Geschäftsmodell gipfelte 2003 im Wechsel zur einheitlichen Marke UBS, unter der unsere Kerngeschäfte seither weltweit auftreten.

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