UBS AG
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Analysten & AktionäreGeschäftsberichte 2005
Geschäftsberichte 2005  
Jahresbericht Finanzbericht Handbuch
     
Einleitung
Präsentation der Finanzinformationen
Kennzahlen zur Leistungs- messung des Konzerns
Finanzdienstleistungs-geschäft
Industriebeteiligungen
Bilanz und Mittelflussrechnung
Standards und Grundsätze der Rechnungslegung
Konzernrechnung
Anmerkungen zur Konzernrechnung
UBS AG Stammhaus
Zusätzliche Offenlegung nach Richtlinien der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC
 

Anmerkung 28 Risiken von Finanzinstrumenten
Anmerkung 28 Risiken von Finanzinstrumenten

In diesem Abschnitt werden Bewirtschaftung und Kontrolle von Risiken innerhalb der UBS erläutert, insbesondere die mit dem Einsatz von Finanzinstrumenten verbundenen Primärrisiken:

– Als Marktrisiko (Abschnitt a) wird das Risiko bezeichnet, dass der Bank aufgrund von Veränderungen von Marktvariablen, beispielsweise der Zinssätze, Wechsel- und Aktienkurse, Verluste entstehen.

– Das Kreditrisiko (Abschnitt b) ist das Verlustrisiko infolge Ausfalls eines Kunden oder einer Gegenpartei und entsteht bei jeglicher Form von Kreditengagement, einschliesslich des Erfüllungsrisikos.

– Liquiditätsrisiko (Abschnitt c) wird das Risiko genannt, dass UBS ihre Zahlungsverpflichtungen bei Fälligkeit nicht erfüllen kann.

In Abschnitt d) wird die Eigenmittelunterlegung von UBS dargestellt und erläutert.

Abschnitt e) erläutert die Risiken von Finanzinstrumenten, die im Rahmen der Industriebeteiligung Motor-Columbus durch deren operative Tochtergesellschaft Atel entstehen.

Die Abschnitte a) bis d) beziehen sich im Allgemeinen nur auf das Finanzdienstleistungsgeschäft von UBS. Die in dieser Anmerkung aufgeführten, auf Risikoinformationen basierenden Tabellen beziehen sich nur auf das Finanzdienstleistungsgeschäft des Konzerns. Tabellen, die eine Analyse der gesamten Bilanz aufzeigen, enthalten auch die Positionen des Segments Industriebeteiligungen, einschliesslich Motor-Columbus.

Jegliche Erfassung eines Risikos zu einem spezifischen Datum stellt nur eine Momentaufnahme dar: Die Handels- und Nichthandelspositionen können bedeutenden Tagesschwankungen unterliegen, weil sie aktiv bewirtschaftet werden. Eine Momentaufnahme mag daher nicht repräsentativ für das Risikoniveau zu einem anderen Zeitpunkt sein.

a) Marktrisiko

(i) Übersicht

Als Marktrisiko wird das Risiko bezeichnet, dass der Bank aufgrund von Veränderungen von Marktvariablen Verluste entstehen. Dabei kann es sich um beobachtbare Marktvariablen handeln, beispielsweise Zinssätze, Wechselkurse und Aktienindices oder um nur indirekt beobachtbare Marktvariablen wie Volatilitäten und Korrelationen. Das Risiko von Preisschwankungen bei Wertschriften und anderen handelbaren Verpflichtungen, das sich aus den allgemeinen Kredit- und Länderrisikofaktoren und aus spezifischen Unternehmensereignissen ergibt, gilt ebenfalls als Marktrisiko.

UBS geht Marktrisiken vorwiegend durch Handelsgeschäfte ein. Marktrisiken entstehen aber auch durch nicht handelsbezogene Aktivitäten.

Handelsgeschäfte konzentrieren sich auf die Investment Bank und beinhalten das Market Making, die Abwicklung von Kundengeschäften und den Eigenhandel. UBS ist aktiv in den Cash- und Derivatenmärkten für Aktien, festverzinslichen Produkten, Zinsinstrumenten, Devisen, und, zu einem geringeren Umfang, auch in den entsprechenden Märkten für Edelmetalle und Energie. Im Jahr 2005 wurde mit dem Handel von Derivaten auf Rohstoffe (Basismetalle und landwirtschaftliche Rohstoffe) begonnen. Das aus diesen Handelsaktivitäten enstandene Marktrisiko ist zurzeit nicht materiell.

Nicht handelsbezogene Marktrisiken entstehen vor allem im Treasury (Teil des Corporate Center) im Zusammenhang mit dessen Verantwortung für die Bilanz- und Kapitalbewirtschaftung. Zinsrisiken enstehen dabei durch die Finanzierung von nicht unmittelbar bankgeschäftsbezogenen Aktivitäten wie beispielsweise der Finanzierung von Sach- und Finanzanlagen, durch die Finanzierung von Kapitalanlagen und durch den Transfer von langfristigen Zinsrisiken von anderen Unternehmensgruppen an das Treasury.

Alle Unternehmensgruppen weisen kleinere, nicht handelsbezogene Marktrisikopositionen auf, in erster Linie Zinsrisikopositionen.

Jede Unternehmensgruppe verfügt über einen Chief Risk Officer (CRO) und es gibt einen designierten CRO für das Treasury. Die CROs sind funktional dem Group CRO unterstellt und sind für eine unabhängige Kontrolle des Marktrisikos verantwortlich. Die CROs stellen zusammen mit ihren Teams sicher, dass alle Marktrisiken erkannt werden. Sie errichten notwendige Kontrollen und Limiten, überwachen Positionen und Exposures und stellen sicher, dass das Marktrisiko vollständig in den Risikomess- und Reportingsystemen erfasst wird. Eine wesentliche Aufgabe des CROs ist die Beurteilung des Marktrisikos bei Neugeschäften, neuen Produkten und strukturierten Transaktionen.

Die Marktrisikokompetenzen liegen beim Präsidium und bei der Konzernleitung. Sie delegieren diese Kompetenzen ad personam an den Group CRO und die Market Risk Officers der Unternehmensgruppen.

Die Methoden zur Erfassung und Kontrolle der Marktrisiken kommen auf Portfolioebene zur Anwendung. Konzentrationslimiten und andere Kontrollen kommen dort zur Anwendung, wo sie benötigt werden; insbesondere zur Kontrolle einzelner Risikoarten, spezifischer Handelsbücher und Engagements. Während die Messung von Portfoliorisiken für alle Marktrisiken einheitlich ist, sind Konzentrationslimiten und andere Kontrollen massgeschneidert für die entsprechenden Geschäftsaktivitäten und den damit verbundenen Risiken.

Die wichtigsten Messgrössen und Limiten für die Marktrisiken auf Portfolioebene sind Value at Risk (VaR) und Stressverlust.

VaR ist eine statistische Schätzung des potenziellen Verlustes im bestehenden Portfolio infolge ungünstiger Marktbewegungen. Er macht eine Aussage über den potenziell grösstmöglichen Verlust für ein gegebenes Konfidenzniveau (99%). Aufgrund des statistischen Charakters von VaR können tatsächliche Verluste mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit (1%) grösser sein als der durch VaR geschätzte Verlust. Das von UBS verwendete VaR-Modell geht von einer bestimmten Haltedauer aus, bevor Positionen glatt gestellt werden können (10 Tage), und nimmt an, dass Marktbewegungen während dieser Haltedauer ein ähnliches Muster haben wie beobachtete Marktbewegungen über einen Zeitraum von 10 Tagen. Zur Risikobeurteilung werden historische Daten, die 5 Jahre in die Vergangenheit zurück reichen, direkt auf aktuelle Positionen angewendet. Diese Methode ist als Historische Simulation bekannt.

VaR berücksichtigt sowohl die «allgemeinen» als auch die «übrigen» Marktrisiken. Zu den allgemeinen Marktrisiken gehören Zinsbewegungen, Veränderungen der Kreditmargen nach Ratingklasse, direktionale Bewegungen von Aktienindices, Wechselkurse, Edelmetall- und Energiepreise sowie damit verbundene Optionsvolatilitäten. Übrige Marktrisiken sind all jene Risiken, die nicht durch allgemeine Marktbewegungen erklärt werden können – es handelt sich dabei hauptsächlich um Preisänderungen einzelner Schuld- und Aktientitlel aufgrund von emittentenspezifischen Faktoren.

Stressverlust-Messgrössen quantifizieren, basierend auf einer Vielzahl von Szenarien, das Risiko gegenüber sehr starken Marktbewegungen, die typischerweise im VaR unberücksichtigt bleiben, und stellen damit eine wichtige Ergänzung zum VaR dar.

Es kommen auch Kontrollen zur Vermeidung von Risikokonzentrationen in den Handelsbüchern zum Einsatz, welche die veränderte Preisvolatilitäten, Markttiefe und Liquidität berücksichtigen. Diese beinhalten die Kontrolle individueller Marktrisikovariablen, wie beispielsweise einzelne Zinssätze und Wechselkurse («Risikofaktoren») und die Kontrolle von Wertpapierpositionen einzelner Emittenten («Emittentenrisiko»); siehe nachfolgend unter (a) (v).

(ii) Zinsrisiko

Unter Zinsrisiko versteht man das aus Zinsveränderungen resultierende Verlustrisiko, einschliesslich Veränderungen der Zinskurven. Es wird hauptsächlich über die in Abschnitt a)(i) beschriebene Struktur der Risikolimiten kontrolliert. Der Einfluss von Zinsschwankungen kann für alle zinssensitiven Positionen – unabhängig davon, ob zu aktuellen Marktpreisen oder zu amortisierten Kosten bewertet – als Veränderung ihres Fair Value infolge einer Zinsveränderung um einen Basispunkt (0,01%) ausgedrückt werden. Diese Zinssensitivität ist nach Zeitperioden gegliedert nachstehend dargestellt. Sie bildet eine der Komponenten des VaR-Modells.

Die Tabelle zeigt, welchem Zinsrisiko UBS am 31. Dezember 2005 und 2004 ausgesetzt war. Sie veranschaulicht die Nettoauswirkungen einer Marktzinssatzerhöhung um einen Basispunkt (0,01%) über alle Zeitperioden hinweg auf den Fair Value zinssensitiver Bilanz- wie auch Ausserbilanzpositionen. Die Auswirkungen einer solchen Zinssatzerhöhung hängen von den Nettopositionen in den Aktiven oder Passiven der Bank in der jeweiligen in der Tabelle aufgeführten Kategorie, Währung und Zeitperiode ab. Ein negativer Wert in der Tabelle spiegelt eine potenzielle Abnahme des Fair Value wieder, ein positiver Wert hingegen eine potenzielle Zunahme des Fair Value.

Die unter Handel aufgeführten Positionen tragen zur Eigenmittelunterlegung der Marktrisiken bei, d.h., sie werden im Hinblick auf die Eigenkapitalanforderungen (siehe Abschnitt d) zum Handelsbuch gezählt. Unter «Übrige Bestände» fallen alle anderen zinssensitiven Aktiven und Passiven, einschliesslich zu Buchhaltungszwecken als Absicherungsinstrumente bezeichneter Derivate (siehe Anmerkung 22) und Ausserbilanzverpflichtungen, für die ein Zinssatz vereinbart wurde. Diese Unterscheidung entspricht nicht genau der rechnungslegungstechnischen Aufteilung in Handels- und Nichthandelspositionen.

Anmerkung 11 enthält nähere Angaben zu Geldmarkt und Schuldpapieren, die zu Buchhaltungszwecken den Handelsbeständen zugerechnet werden, während in Anmerkung 12 die Schuldpapiere, die zu Buchhaltungszwecken den Finanzinstrumenten zugerechnet werden, näher erläutert sind. In Anmerkung 22 finden sich nähere Angaben zu den Derivaten, doch sollte beachtet werden, dass nicht nur Zinskontrakte, sondern auch andere Termingeschäfte, Swaps und Optionen, insbesondere Devisenterminkontrakte, mit Zinsrisiken verbunden sind. Bei Ausserbilanzverpflichtungen, für die ein Zinssatz vereinbart wurde, handelt es sich vorwiegend um festverzinsliche Kredite mit in Zukunft liegender Auszahlung.

Handelsbestände

Der Hauptteil des Zinsrisikos entsteht in der Investment Bank in den Geschäftsbereichen Fixed Income und Rates and Currencies zu welchem auch die Einheit Cash and Collateral Trading gehört.

Nichthandelsbestände

Zinsrisiken entstehen bei zahlreichen Geschäftstätigkeiten von UBS und sind auf Faktoren wie unterschiedliche Zinsbindungen von Aktiven, Passiven und Derivaten zurückzuführen. Die meisten materiellen nicht handelsbezogenen Zinsrisiken – die grössten entstehen in der Unternehmensgruppe Global Wealth Management & Business Banking – werden von den Einheiten, in denen sie entstehen, an eine der beiden zentralisierten Einheiten zur Bewirtschaftung des Zinsrisikos transferiert. Es handelt sich dabei um die Treasury-Einheit, die zum Corporate Center gehört, und um die Einheit Cash and Collateral Trading der Investment Bank. In der Folge werden die Zinsrisiken innerhalb der in Abschnitt (a) (i) beschriebenen Marktrisikolimiten und -kontrollen bewirtschaftet. Die mit Retailprodukten verbundenen Margenrisiken bleiben bei der Geschäftseinheit, in der sie entstehen, und werden dort zusätzlichen Analysen und Kontrollen unterzogen.

Viele Kundenprodukte weisen keine vertraglich festgelegte Fälligkeit auf, oder ihre Zinssätze sind nicht direkt mit den Marktzinsen verknüpft. Die daraus resultierenden Zinsrisiken werden mittels Replikationsportfolios von den entsprechenden Geschäftseinheiten zu Marktkursen an Treasury transferiert. Die Replikationsportfolios bilden das durchschnittliche Cashflow- und Zinsbindungsverhalten weitestgehend nach. Die Struktur sowie die Parameter der Replikationsportfolios sind so gewählt, dass sie den langfristigen Beobachtungen der Markt- und Kundenverhalten entsprechen, und werden periodisch überprüft.

Zinsrisiken entstehen auch im Zusammenhang mit bestimmten Bilanzpositionen, beispielsweise bei der Finanzierung von Bankliegenschaften und bei Kapitalbeteiligungen an assoziierten Gesellschaften. Das Risiko auf diesen Positionen wird ebenfalls Treasury zugewiesen, indem ein Replikationsportfolio gebildet wird, welches das gewünschte Finanzierungsprofil weitestgehend nachbildet.

Das Eigenkapital von UBS wird im Treasury-Buch durch Replikationsportfolios dargestellt, welche die strategischen Anlageziele der Geschäftsleitung abbilden. Basierend auf diesen Portfolios, wird das Eigenkapital von UBS zu längerfristigen Zinssätzen in Schweizer Franken, US-Dollar, Euro und Pfund mit einer durchschnittlichen Duration von drei bis vier Jahren angelegt. Diese Anlagen machen 16,9 Millionen Schweizer Franken der in der unten stehenden Tabelle aufgeführten nicht handelsbezogenen Zinssensitivität aus, wovon 7,5 Millionen Franken auf Schweizer Franken, 8,3 Millionen Franken auf US-Dollar und der verbleibende Teil auf Euro und Pfund entfallen. Die Zinssensitivität dieser Anlagen steht in direktem Verhältnis zu ihrer Laufzeit. Bei einer deutlich kürzeren Laufzeit würde die Zinssensitivität zwar reduziert, die Volatilität der Zinserträge aber steigen.

Zinssensitive Risikopositionen1

Zinssensitivität nach Zeitperioden per 31. Dezember 2005

Tausend CHF, Gewinn / (Verlust) pro Basispunkt Anstieg

Innerhalb 1 Monates

1 bis 3 Monate

3 bis 6 Monate

1 bis 5 Jahre

über 5 Jahre

Total

CHF Handel

167

(526)

120

213

(322)

(349)

CHF übrige Bestände

(258)

(57)

(883)

(6,514)

(287)

(7,998)

USD Handel

(306)

(103)

122

(3,238)

(3,329)

(196)

USD übrige Bestände

70

(159)

(546)

(7,847)

35

(8,447)

EUR Handel

536

(344)

(302)

(2,792)

2,725

(178)

EUR übrige Bestände

(2)

(33)

(18)

(271)

1,174

850

GBP Handel

169

(652)

131

(310)

(9)

(672)

GBP übrige Bestände

(1)

(8)

(78)

(437)

536

12

JPY Handel

194

367

(435)

406

(704)

(172)

JPY übrige Bestände

(0)

(0)

(3)

(4)

0

(7)

übrige:Handel

2

(48)

69

(125)

(371)

(473)

übrige übrige Bestände

(3)

(1)

(0)

(1)

(3)

(8)

Zinssensitive Risikopositionen1

Zinssensitivität nach Zeitperioden per 31. Dezember 2005

Tausend CHF, Gewinn / (Verlust) pro Basispunkt Anstieg

Innerhalb 1 Monates

1 bis 3 Monate

3 bis 6 Monate

1 bis 5 Jahre

über 5 Jahre

Total

CHF Handel

65

69

(83)

24

120

195

CHF übrige Bestände

(203)

(13)

(313)

(3,575)

(2,641)

(6,745)

USD Handel

49

(236)

(1,184)

886

127

(358)

USD übrige Bestände

30

(158)

(121)

(2,010)

(2,472)

(4,731)

EUR Handel

192

(276)

342

(366)

(814)

(922)

EUR übrige Bestände

(8)

1

(22)

(180)

(200)

(409)

GBP Handel

(19)

52

60

(380)

(32)

(319)

GBP übrige Bestände

(1)

(7)

(34)

(290)

270

62

JPY Handel

(17)

630

(562)

(1,804)

781

(972)

JPY übrige Bestände

(1)

1

(1)

(4)

(1)

(6)

übrige:Handel

75

(121)

(8)

5

145

96

übrige übrige Bestände

(1)

1

1

(1)

(2)

(2)

1 Ohne Positionen aus Industriebeteiligungen.

(iii) Währungsrisiko

Unter Währungsrisiko versteht man das aus Wechselkursveränderungen resultierende Verlustrisiko.

Handelsbestände

UBS nimmt aktiv an den Devisenmärkten teil und geht mit hauptsächlich von der Investment Bank abgeschlossenen Handelsgeschäften ein Währungsrisiko ein. Diese Handelsrisiken unterliegen VaR-, Stress- und Konzentrationslimiten, wie in Abschnitt (a) (i) beschrieben. Nähere Angaben zu Devisenkontrakten, die im Wesentlichen im Rahmen von Handelsgeschäften abgeschlossen werden und zum Währungsrisiko beitragen, enthält Anmerkung 22.

Nichthandelsbestände

Die Berichtswährung von UBS ist der Schweizer Franken; die Aktiven, Passiven, Erträge und Aufwendungen lauten jedoch auf viele verschiedene Währungen, darunter bedeutende Beträge in US-Dollar, Euro und Pfund sowie Schweizer Franken.

Die ausgewiesenen Gewinne oder Verluste werden monatlich in Schweizer Franken umgewandelt, was die durch spätere Wechselkursschwankungen bedingte Ertragsvolatilität der Bank verringert. Treasury sichert zudem bei Bedarf bedeutende zu erwartende Fremdwährungserträge bzw. -kosten (hauptsächlich in US-Dollar, Euro und Pfund) über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr im Einklang mit den Vorgaben der Konzernleitung und innerhalb der entsprechenden VaR-Limite proaktiv ab. Die angewandten Absicherungsstrategien beinhalten ein kosteneffizientes Optionskaufsprogramm, das ein Sicherheitsnetz gegen ungünstige Wechselkursbewegungen darstellt und gleichzeitig zum Teil das Potenzial nach oben offen lässt.

Innerhalb klar definierter Toleranzwerte ist eine gewisse Volatilität der Geschäftsergebnisse aufgrund von Währungsschwankungen akzeptabel. Das Absicherungsprogramm hat einen Zeithorizont von bis zu zwölf Monaten und ist nicht auf das laufende Geschäftsjahr beschränkt. Obwohl diese Positionen der Absicherung zukünftiger Erträge dienen, werden sie als offene Währungspositionen betrachtet und aus bankinternen Gründen und im Hinblick auf die Eigenmittelunterlegung im VaR erfasst.

UBS bewirtschaftet ihr Eigenkapital in einem diversifizierten Portfolio. Dieses widerspiegelt weitestgehend die Währungsverteilung der risikogewichteten Aktiven in Franken, US-Dollar, Euro und Pfund. Dadurch entstehen strukturelle Fremdwährungspositionen, deren Gewinne oder Verluste im Eigenkapital erfasst werden. Dies führt dazu, dass die Fluktuationen der Kapitalbasis von UBS parallel zu den Fluktuationen der risikogewichteten Aktiven verlaufen und dadurch die BIZ Kernkapitalquote (Tier 1) geschützt wird.

Am 31. Dezember 2005 waren die grössten Währungsrisikopositionen (Handels- und Nichthandelsbestände kombiniert) gegenüber dem Franken jene in US-Dollar (short 695 Millionen US-Dollar), Euro (short 36 Millionen Euro) und Pfund (long 6 Millionen Pfund). Am 31. Dezember 2004 hatten die grössten Risikopositionen in US-Dollar (short 224 Millionen US-Dollar), Euro (short 664 Millionen Euro) und Pfund (long 221 Millionen Pfund) bestanden.

(iv) Aktienrisiko

Unter Aktienrisiko versteht man das aus Wertveränderungen von Aktienindizes oder einzelnen Aktien resultierende Verlustrisiko.

Die Investment Bank ist ein wichtiger Teilnehmer an den grössten Aktienmärkten und geht bei dieser Geschäftstätigkeit Aktienrisiken ein. Diese Risiken unterliegen VaR-, Stress-und Konzentrationslimiten wie in Abschnitt (a) (i) beschrieben. Im Fall von Einzeltiteln wird, wie in Abschnitt (a) (v) dargelegt, auch das Emittentenrisiko kontrolliert.

Anmerkung 11 enthält detailliertere Informationen über Aktien, die rechnungslegungstechnisch den Handelsbeständen zugeordnet werden. Nähere Angaben zu den Aktienderivatkontrakten (auf Indizes und einzelnen Titeln), die primär im Rahmen der Handelsgeschäfte der Investment Bank abgeschlossen werden, sind in Anmerkung 22 zu finden.

(v) Emittentenrisiko

Das Emittentenrisiko umfasst das Verlustrisiko, das bei Wertpapieren und anderen handelbaren Verpflichtungen (einschliesslich handelbarer Kredite) aus kreditbezogenen und anderen «Ereignissen» sowie letztlich bei Zahlungsunfähigkeit und bei Konkurs des Emittenten oder Schuldners entsteht.

In ihrer Funktion als aktiver Händler und Market Maker für Aktien, Anleihen und andere Wertschriften hält die Investment Bank Bestände in diesen Finanzinstrumenten. Diese Positionen sind im VaR erfasst und unterliegen zudem Konzentrationslimiten für die je Emittent eingegangenen Risiken. Dies beinhaltet nicht nur Risiken aus physischen Beständen von Papieren eines Emittenten, sondern auch Risiken die sich diesbezüglich aus Derivaten Positionen ergeben.

Risiken, die aus Wertpapieremissionszusagen erwachsen, unterliegen darüber hinaus vor der definitiven Zusage zusätzlichen Kontroll- und spezifischen Genehmigungsverfahren. Dies umfasst im Allgemeinen die Überprüfung durch die Einheit, in der das Geschäft entstanden ist, durch die Vertriebs-/ Verkaufseinheiten sowie durch die Risikokontroll- und andere massgebliche Funktionen.

(vi) Finanzanlagen

UBS hält Finanzanlagen aus unterschiedlichen Anlässen. Einige dienen der Generierung von Erträgen, während andere zur Unterstützung andere Geschäftsaktivitäten gehalten werden (z.B. Sitze in Börsen und Clearingorganisationen). Diese Anteile sind mehrheitlich nicht kotiert und deren Bewertung hängt überwiegend von spezifischen Gegebenheiten der Unternehmen ab und weniger von Veränderungen auf den Aktienmärkten. Aus diesem Grund, und auch weil die Märkte für diese Anteile grundsätzlich nicht liquide sind, werden diese Finanzanlagen ausserhalb der üblichen Marktrisiko-Mess- und Kontrollansätze kontrolliert, wie sie in (a) (i) bis (v) dargestellt sind. Das grösste Portfolio betrifft die Private-Equity-Anlagen, die Gegenstand von umfassenden Kontrollen und Berichterstattung sind, allerdings nach und nach reduziert werden.

Finanzanlagen mit Zinsrisiken inklusive Money Market Paper werden in der Messung der Zinsrisiken, wie in (a) (ii) beschrieben, berücksichtigt.

b) Kreditrisiko

Das Kreditrisiko bezeichnet die Möglichkeit eines Verlusts, der UBS entstehen kann, wenn ein Kunde oder eine Gegenpartei den vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt. Kreditrisiken bestehen sowohl bei klassischen Bankprodukten (beispielsweise bei Ausleihungen, festen Kreditzusagen und Eventualverpflichtungen wie Akkreditiven) als auch bei Handelsprodukten (beispielsweise bei Derivatkontrakten wie Termingeschäften, Swaps und Optionen sowie bei Wertpapierpensions- / (Repo und Reverse Repo)-Geschäften und Wertschriftenleihen). Einige dieser Produkte werden in der Konzernrechnung zu amortisierten Kosten, andere wiederum zum Fair Value erfasst. Bankprodukte werden im Allgemeinen zu amortisierten Kosten ausgewiesen. Ausleihungen, die UBS im Hinblick auf eine spätere Syndizierung oder einen späteren Verkauf über die Kassamärkte gewährt hat, werden zum Fair Value abgebildet. Bei den Handelsprodukten werden ausserbörsliche (OTC-) Derivate zum Fair Value ausgewiesen, während Wertpapierpensions- / (Repo und Reverse Repo)-Geschäfte und Wertschriftenleihen zu amortisierten Kosten verbucht werden. Unabhängig von der rechnungslegungstechnischen Behandlung durchlaufen sämtliche Bank- und Handelsprodukte dieselben Kreditrisikosteuerungs- und Kontrollprozesse.

Die Unternehmensgruppen Global Wealth Management & Business Banking sowie die Investment Bank, die wesentliche Kreditrisiken eingehen, haben unabhängige Kreditrisiko-Kontroll-Einheiten (CRC-Einheiten). Diese stehen unter der Leitung von Chief Credit Officers (CCOs), welche funktional dem Group CCO unterstellt sind. Diese CRC-Einheiten zeichnen für die Festlegung der Gegenpartei-Ratings, die Beurteilung von Kreditrisiken sowie die laufende Überwachung der Kreditengagements auf Gegenpartei-Ebene wie auf aggregierter Portfolio-Ebene verantwortlich. Die Kreditrisikokompetenzen, einschliesslich der Kompetenz zur Bildung von Wertberichtigungen und Rückstellungen sowie für Bewertungsänderungen in Bezug auf gefährdete Forderungen, liegen beim Präsidium und bei der Konzernleitung. Sie delegieren diese Kompetenzen ad personam an den Group CCO und die Kreditverantwortlichen der Unternehmensgruppen.

Zum Zweck der Kreditrisikokontrolle wird das Kreditengagement für Bankprodukte zum Nennwert gemessen. Bei Handelsprodukten beinhaltet die Messung des Kreditengagements den gegenwärtigen Wiederbeschaffungswert der Kontrakte, zuzüglich potenzieller künftiger Veränderungen des Wiederbeschaffungswerts. Dabei werden Netting-Rahmenvereinbarungen mit einzelnen Gegenparteien berücksichtigt, sofern sie im Insolvenzfall als durchsetzbar gelten. UBS setzt für Bank- und Handelsprodukte bei der Absicherung der Kreditrisiken auf Einzeltitel- und Portfoliobasis aktiv Kreditderivate ein. Im Einklang mit den allgemeinen Marktentwicklungen hat UBS zudem bilaterale Deckungsvereinbarungen mit anderen Marktteilnehmern abgeschlossen, um die Kreditrisiken aus ausserbörslichen (OTC-) Derivaten zu mindern. Absicherungsgeschäfte und Deckungsvereinbarungen werden in unseren internen Kreditrisikoquantifizierungen abgebildet und finden entsprechend Berücksichtigung in den jeweiligen Kreditlimiten. Ausleihungen an Privatkunden sind in der Regel durch Portfolios marktgängiger Wertschriften besichert, während Eigenheim- oder gewerbliche Immobilienfinanzierungen durch Hypotheken auf die entsprechenden Immobilien besichert sind.

Die in der nachfolgenden Tabelle als Kreditrisiko ausgewiesenen Beträge unterscheiden sich leicht von der internen Kreditrisikosicht. Für Bankprodukte basieren sie auf der Sicht der Rechnungslegung. Diese berücksichtigt beispielsweise keine Risikominderungen aufgrund von Kreditabsicherungen und erhaltenen Sicherheiten. Hingegen verrechnet sie von UBS gegen negative Wiederbeschaffungswerte von Derivaten hinterlegte Barsicherheiten. Bei Handelsprodukten werden positive und negative Wiederbeschaffungswerte nur miteinander verrechnet, sofern dies gemäss den Bestimmungen zur Berechnung der Eigenmittelunterlegung erlaubt ist (im Einklang mit der Tabelle in Abschnitt d) – Eigenmittelunterlegung). Das potenzielle Risiko wird nicht erfasst. Dies wiederum weicht in mehrfacher Hinsicht von der Verbuchung der Handelsprodukte ab. Ausserbörsliche (OTC-) Derivate werden in der Bilanz auf Basis ihrer positiven oder negativen Wiederbeschaffungswerte erfasst. Diese werden nur dann miteinander verrechnet, wenn die Zahlungen netto abgewickelt werden, wovon nicht generell ausgegangen werden kann (nähere Angaben in Anmerkung 22). Wertpapierleihgeschäfte werden in der Bilanz in Höhe der bei oder von Gegenparteien bar hinterlegten Beträge (Bruttobeträge) ausgewiesen, während Wertpapierpensionsgeschäfte (Repo- & Reverse Repo-Geschäfte) zum Bruttobetrag des zukünftigen Engagements ausgewiesen werden (nähere Angaben in Anmerkung 10). Der einem Kreditrisiko unterliegende Betrag (credit exposure) entspricht in der Regel nur einem kleinen Prozentsatz dieser Bilanzbeträge.

UBS bewirtschaftet und kontrolliert Konzentrationen von Kreditrisiken, wo immer diese identifiziert werden; insbesondere gilt dies für einzelne Gegenparteien und Gegenpartei-Gruppen, Branchen und Länder. Konzentrationen von Kreditrisiken entstehen, wenn Kunden in ähnlichen Bereichen tätig oder in derselben Region ansässig sind oder gemeinsame wirtschaftliche Merkmale aufweisen, sodass ihre Fähigkeit, ihren vertraglichen Verpflichtungen nachzukommen, bei Änderungen wirtschaftlicher, politischer oder anderer Bedingungen in gleicher Weise beeinflusst würde. UBS limitiert ihr Kreditengagement sowohl gegenüber Gegenparteien als auch gegenüber Gruppen von Gegenparteien. UBS wendet Limiten sehr unterschiedlicher Form auf Portfolio- wie auch auf Branchen-Ebene an, wenn die Ansicht besteht, dass Konzentrationen von Kreditrisiken oder Bereiche mit erhöhten Risiken eingeschränkt werden müssen oder die Wachstumsrate eines Portfolios kontrolliert werden muss.

Stressverlust-Modelle werden angewendet, um die Auswirkungen von Schwankungen der Ausfallraten und Vermögenswerte unter Berücksichtigung der bestehenden Risikokonzentrationen in jedem Portfolio zu bewerten. Stressverlust-Limite finden Anwendung, wo dies als nötig erachtet wird. Dies beinhaltet beispielsweise Kreditrisikolimiten für alle Länder, die nicht über ein erstklassiges Rating verfügen. Mit Ausnahme der Bereiche Privathaushalte (149,829 Millionen Franken), Banken und Finanzinstitute (90,267 Millionen Franken) sowie Immobilien und Mietobjekte in der Schweiz (11,792 Millionen Franken) beinhaltet das Kreditportfolio per 31. Dezember 2005 keine materiellen Konzentrationen von Kreditrisiken. Dabei ist zu beachten, dass Darlehen an Privathaushalte und für Immobilien und Mietobjekte weitgehend besichert sind und sich das Engagement bei Derivaten auf Banken und Finanzinstitute mit Investment-Grade-Rating konzentriert.

Gefährdete Forderungen

UBS stuft eine Forderung als gefährdet («impaired») ein, wenn sie für diese Forderung mit einem Verlust rechnet, weil der Schuldner seinen vertraglichen Verpflichtungen (wie Zins- und Kapitalrückzahlungen oder anderen fälligen Zahlungen, beispielsweise im Zusammenhang mit einem Derivat oder einer Bürgschaft) voraussichtlich nicht nachkommen kann und verfügbare Sicherheiten bereits verwertet wurden. Zu amortisierten Kosten erfasste Forderungen werden zudem als notleidend («non-performing») klassifiziert, wenn Zinsen, Kapitalrückzahlungen oder Kommissionen mehr als 90 Tage ausstehen und es an eindeutigen Hinweisen darauf fehlt, dass sie durch spätere Zahlungen oder die Verwertung von Sicherheiten eingebracht werden können, wenn ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde oder wenn Forderungen eines Schuldners zu Vorzugskonditionen restrukturiert wurden.

Wie die Wertminderung in der Konzernrechnung erfasst wird, hängt von der rechnungslegungstechnischen Behandlung der Forderung ab. Für Produkte, deren Verbuchung zu amortisierten Kosten erfolgt, wird für die Wertminderung eine Rückstellung gebildet oder eine Wertberichtigung vorgenommen, die in der Erfolgsrechnung als Wertberichtigung für Kreditrisiken ausgewiesen wird. Es werden Wertberichtigungen vorgenommen und Rückstellungen gebildet, so dass die Buchwerte gefährdeter Forderungen dem Grundsatz von IAS 39 entsprechen. Für Produkte, die zum Fair Value verbucht werden, wird die Wertminderung durch eine Bonitätsbewertungsreserve abgebildet, die in der Erfolgsrechnung unter «Erfolg aus dem Handelsgeschäft» belastet wird.

Gruppen von Forderungen, die ähnliche Kreditrisikomerkmale aufweisen und zu amortisierten Kosten verbucht werden, werden von UBS zudem auf die Notwendigkeit einer Wertberichtigung auf Portfoliobasis hin untersucht. Für ein Portfolio werden Wertberichtigungen gebildet, wenn objektive Hinweise darauf bestehen, dass es gefährdete Forderungen enthält, sich diese aber im Einzelnen noch nicht ermitteln lassen.

In Anmerkung 1 Abschnitt q) wird auf die für Wertberichtigungen und Rückstellungen für Kreditverluste angewandten Rechnungslegungsgrundsätze näher eingegangen. Informationen über die Höhe von Wertberichtigungen und Rückstellungen für Kreditverluste sowie von gefährdeten und notleidenden Krediten können den Anmerkungen 9b, 9c und 9d entnommen werden. Zu beachten ist, dass die Wertberichtigungen und Rückstellungen für Wertminderungen auf Portfoliobasis in der vorstehenden Tabelle und in den Anmerkungen 9a und 9b im Total der Wertberichtigungen und Rückstellungen enthalten sind. Gruppen, für die Wertberichtigungen auf Portfoliobasis für Kreditrisiken vorgenommen wurden, sind in den Gesamtbeträgen der gefährdeten Forderungen von Anmerkung 9c dagegen nicht mit eingeschlossen.

Das Eintreten von Kreditverlusten unterliegt bezüglich Ausmass und Zeitpunkt grösseren Schwankungen, und die entstehenden Verluste beziehen sich in der Regel auf Geschäfte, die in früheren Rechnungslegungsperioden eingegangen wurden. Um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass künftige Kreditverluste bereits im aktuellen Portfolio implizit vorhanden sind und um ein risikogerechtes Pricing zu unterstützen, verwendet UBS für Managementzwecke bei zu amortisierten Kosten erfassten Produkten das Konzept des «erwarteten Verlustes». Der erwartete Verlust ist ein zukunftsgerichtetes, auf statistischen Methoden basierendes Konzept, welches eingesetzt wird, um die durchschnittlichen jährlichen Kosten zu schätzen, die anfallen, weil Positionen des aktuellen Portfolios als ausfallgefährdet eingestuft werden. Der erwartete Verlust wird von der Kreditausfallwahrscheinlichkeit (basierend auf dem Gegenpartei-Rating), vom gegenwärtigen und zukünftig zu erwartenden Engagement mit einer Gegenpartei und von der zu erwartenden Höhe des Verlustes im Falle, dass der Kredit notleidend wird, abgeleitet. Anmerkung 2a enthält zwei Tabellen: Die erste Tabelle zeigt für jede Unternehmensgruppe die Wertberichtigungen für Kreditrisiken, wie sie in der Finanzrechnung verbucht wurden; die zweite Tabelle zeigt die für die einzelnen Unternehmensgruppen ausgewiesenen «abgegrenzten erwarteten Kreditrisikokosten». Diese entsprechen dem erwarteten Verlust aus Kreditrisiken für das Portfolio der jeweiligen Unternehmensgruppe, zuzüglich der Differenz zwischen den Wertberichtigungen für Kreditrisiken und dem erwarteten Verlust aus Kreditrisiken, amortisiert über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Differenz zwischen diesen abgegrenzten erwarteten Kreditrisikokosten und den auf Konzernebene für die Finanzberichterstattung ausgewiesenen Wertberichtigungen für Kreditrisiken wird Corporate Center zugeordnet.

Aufgliederung Kreditrisiko 1

Mio. CHF

31.12.05

31.12.04

Bankprodukte