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Managementrechnung | ||||
Für das Geschäftsjahr endend am | Veränderung in % | |||
Mio. CHF (Ausnahmen sind angegeben) | 31.12.05 | 31.12.04 | 31.12.03 | 31.12.04 |
Geschäftsertrag | 455 | 112 | 20 | 306 |
Wertberichtigungen für Kreditrisiken 1 | 232 | 286 | 92 | (19) |
Total Geschäftsertrag | 687 | 398 | 112 | 73 |
Barkomponente | 1 059 | 728 | 725 | 45 |
Aktienkomponente 2 | 108 | 68 | 60 | 59 |
Total Personalaufwand | 1 167 | 796 | 785 | 47 |
Sachaufwand | 1 084 | 1 077 | 1 166 | 1 |
Dienstleistungen von / an andere(n) Geschäftseinheiten | (1 730) | (1 509) | (1 639) | (15) |
Abschreibungen auf Liegenschaften und übrigen Sachanlagen | 857 | 794 | 811 | 8 |
Abschreibungen auf Goodwill | 0 | 1 | 0 | (100) |
Abschreibungen auf anderen immateriellen Anlagen | 17 | 17 | 20 | 0 |
Total Geschäftsaufwand 3 | 1 395 | 1 176 | 1 143 | 19 |
Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern | (708) | (778) | (1 031) | 9 |
Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen vor Steuern | 4 564 | 396 | 220 | |
Ergebnis vor Steuern | 3 856 | (382) | (811) | |
Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern und Abschreibungen auf Goodwill | (708) | (777) | (1 031) | 9 |
Zusätzliche Informationen | Per | Veränderung in % | ||
31.12.05 | 31.12.04 | 31.12.03 | 31.12.04 | |
Risikogewichtete Aktiven gemäss BIZ (Mio. CHF) | 8 143 | 9 841 | 13 406 | (17) |
Personalbestand (auf Vollzeitbasis) | 3 922 | 5 202 | 5 233 | (25) |
Personalbestand ohne IT Infrastruktur (ITI, auf Vollzeitbasis) | 1 370 | 2 848 | 2 878 | (52) |
Personalbestand ITI (auf Vollzeitbasis) | 2 552 | 2 354 | 2 355 | 8 |
Die fortzuführenden Geschäftsbereiche des Corporate Center, die früher in der separaten Geschäftseinheit Corporate Functions erfasst wurden, wiesen für das Gesamtjahr 2005 einen Verlust von 708 Millionen Franken aus (Vorjahr: Verlust von 777 Millionen Franken vor Goodwill). Diese Verbesserung ist auf eine Ertragssteigerung um 343 Millionen Franken zurückzuführen, die allerdings durch niedrigere Auflösungen von Wertberichtigungen für Kreditrisiken und einen Anstieg der leistungsabhängigen Personalkosten geschmälert wurde.
Private Banks & GAM (aufgegebene Geschäftsbereiche)
Der Verkauf von Private Banks & GAM an Julius Bär wurde am 2. Dezember 2005 erfolgreich abgeschlossen. Der Veräusserungsgewinn und der vor Abschluss der Transaktion während des Jahres erzielte Geschäftsertrag werden unter den aufgegebenen Geschäftsbereichen ausgewiesen. Es resultierte ein Vorsteuergewinn von 4564 Millionen Franken. Darin enthalten sind der Veräusserungsgewinn vor Steuern von 4094 Millionen Franken (3705 Millionen Franken nach Steuern) sowie ein betrieblicher Vorsteuergewinn von 470 Millionen Franken.
Geschäftsertrag
2005 erhöhte sich der Geschäftsertrag von 398 Millionen Franken 2004 auf 687 Millionen Franken. Grund dafür waren höhere Erträge, die indes durch niedrigere Auflösungen von Wertberichtigungen für Kreditrisiken teilweise kompensiert wurden.
Die beim Corporate Center verbuchten abgegrenzten erwarteten Kreditrisikokosten entsprechen der Differenz zwischen den abgegrenzten erwarteten Kreditrisikokosten, die den Geschäftseinheiten belastet werden, und den in der Konzernrechnung verbuchten effektiven Wertberichtigungen für Kreditrisiken. 2005 lösten wir Wertberichtigungen für Kreditrisiken in Höhe von 375 Millionen Franken auf, verglichen mit 241 Millionen Franken 2004. In beiden Jahren fielen die Wertberichtigungen für Kreditrisiken tiefer aus als die abgegrenzten erwarteten Kreditrisikokosten, die den Geschäftseinheiten belastet wurden. 2005 wurden im Corporate Center folglich Wertberichtigungen für Kreditrisiken von 232 Millionen Franken (2004: 286 Millionen Franken) aufgelöst.
Der Ertrag nahm im Berichtsjahr hauptsächlich aufgrund der Diversifikation der Kapitalbasis in US-Dollar von 343 Millionen Franken 2004 auf 455 Millionen Franken zu. Auch die weiter gestiegene durchschnittliche Kapitalbasis und der Effekt aus einem vorteilhaften Timing bei Cashflow-Absicherungen wirkten sich positiv auf den Erfolg aus Treasury-Aktivitäten aus.
Geschäftsaufwand
Der Geschäftsaufwand belief sich 2005 auf insgesamt 1395 Millionen Franken. Dies stellt gegenüber den 1176 Millionen Franken des Vorjahres eine Erhöhung um 219 Millionen Franken dar. Der Personalaufwand stieg um 47% auf 1167 Millionen Franken (2004: 796 Millionen Franken). Dies liegt vornehmlich in der fortgesetzten Integration der IT-Infrastruktur von UBS in die Einheit ITI, aber auch in Neurekrutierungen und Abgrenzungen für leistungsabhängige Vergütungen begründet. Im gleichen Zeitraum nahm der Sachaufwand um 1% von 1077 Millionen Franken 2004 auf 1084 Millionen Franken zu. Niedrigere Kosten für die Miete und den Unterhalt von IT-Ausrüstung innerhalb von ITI sowie die Auflösung von Steuerabgrenzungen wurden durch Kosten für die Umsetzung neuer Rechnungslegungsstandards und regulatorischer Anforderungen neutralisiert. Überdies liessen die Markeninitiative und die Liegenschaften der Bank den Aufwand ansteigen. Das Corporate Center erbrachte 2005 für andere Geschäftseinheiten Dienstleistungen im Betrag von 1730 Millionen Franken (2004: 1509 Millionen Franken). Darin kommt die fortgesetzte Integration der IT-Infrastruktur von UBS in die Einheit ITI zum Ausdruck. Die Abschreibungen auf übrigen immateriellen Anlagen beliefen sich 2005, wie bereits im vorhergehenden Jahr, auf 17 Millionen Franken.
Die IT-Infrastrukturkosten gemessen am durchschnittlichen Personalbestand im Finanzdienstleistungsgeschäft im Jahr 2005 betrugen 26 731 Franken und damit 1600 Franken weniger als die 28 331 Franken im Vorjahr. Dies ist der zentralen Bewirtschaftung unserer IT-Infrastruktur zu verdanken.
Das Corporate Center wies 2004 einen Vorsteuerverlust von 382 Millionen Franken gegenüber einem Verlust von 811 Millionen Franken im Vorjahr aus. Die Einheit Private Banks & GAM, die unter den aufgegebenen Geschäftsbereichen erfasst ist, trug einen Gewinn von 396 Millionen Franken bei, während aus den fortzuführenden Geschäftsaktivitäten – d.h. Corporate Functions – ein Verlust von 778 Millionen Franken resultierte.
Geschäftsertrag
Der Geschäftsertrag stieg von 112 Millionen Franken 2003 auf 398 Millionen Franken 2004. Dies beruhte auf höheren Auflösungen von Wertberichtigungen für Kreditrisiken sowie einer Ertragssteigerung. Der Ertrag nahm 2004 um 92 Millionen Franken auf 112 Millionen Franken zu, was primär den gesunkenen Abschreibungen auf Finanzanlagen zuzuschreiben war (2003 hatten wir eine Abschreibung für unsere Beteiligung an Swiss International Airlines Ltd. verbucht). Dies wurde teilweise durch niedrigere Zinserträge auf investiertem Eigenkapital neutralisiert, da wir weiter Aktien zurückkauften.
Die im Corporate Center erfassten Auflösungen von Wertberichtigungen für Kreditrisiken beliefen sich 2004 auf 286 Millionen Franken, gegenüber 92 Millionen Franken im Jahr 2003. Diese Position entsprach der Differenz zwischen den abgegrenzten erwarteten Kreditrisikokosten, die den Geschäftseinheiten belastet werden, und den in der Konzernrechnung verbuchten effektiven Wertberichtigungen für Kreditrisiken. 2004 verzeichnete UBS Auflösungen von Wertberichtigungen für Kreditrisiken von 241 Millionen Franken, verglichen mit Wertberichtigungen für Kreditrisiken in Höhe von 102 Millionen Franken 2003. In beiden Jahren fielen die Wertberichtigungen für Kreditrisiken der Bank niedriger aus als die abgegrenzten erwarteten Kreditrisikokosten, die den Unternehmenseinheiten belastet wurden. Dies führte im Corporate Center zur oben erwähnten Gutschrift in den abgegrenzten erwarteten Kreditrisikokosten.
Geschäftsaufwand
2004 betrug der Geschäftsaufwand 1176 Millionen Franken und lag damit 33 Millionen Franken über dem Niveau des Vorjahres (1143 Millionen Franken). Wegen höherer leistungsabhängiger Vergütungen stieg der Personalaufwand von 785 Millionen Franken 2003 um 1% auf 796 Millionen Franken 2004. Im gleichen Zeitraum fiel der Sachaufwand von 1166 Millionen Franken um 8% auf 1077 Millionen Franken. Grund hierfür waren in erster Linie rückläufige IT-Kosten infolge von Kosteneinsparungen bei der Infrastruktur sowie niedrigere Rückstellungen für Rechtsfälle. 2004 erbrachte Corporate Functions für andere Geschäftseinheiten Dienstleistungen im Betrag von 1509 Millionen Franken, gegenüber 1639 Millionen Franken im Vorjahr. Der Rückgang ist auf niedrigere Belastungen infolge von Kosteneinsparungen bei ITI und geringere projektbezogene Ausgaben zurückzuführen. Die Abschreibungen gingen von 811 Millionen Franken 2003 auf 794 Millionen Franken 2004 zurück. Zu begründen ist dies mit niedrigeren IT-Ausgaben, die aber teilweise durch höhere Immobilienkosten ausgeglichen wurden. Die Abschreibungen auf anderen immateriellen Anlagen beliefen sich 2004 auf 17 Millionen Franken. Dies entsprach gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang um 3 Millionen Franken, der auf die Werteinbusse des US-Dollars gegenüber dem Schweizer Franken zurückzuführen ist.
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