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| Risikofaktoren |
Als globales Finanzdienstleistungsunternehmen werden wir in unserer Geschäftstätigkeit von den herrschenden Marktverhältnissen beeinflusst. Verschiedene Risikofaktoren können die effektive Umsetzung unserer Geschäftsstrategien und direkt unsere Erträge beeinträchtigen. Aufgrund der unten beschriebenen und anderer Faktoren, auf die wir keinen Einfluss haben, waren und sind die Erträge und das Ergebnis von Jahr zu Jahr Schwankungen unterworfen. Die Ertrags- und Gewinnzahlen für einen bestimmten Zeitraum liefern daher keinen Hinweis auf nachhaltige Resultate. |
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Zinssätze, Aktien- und Wechselkurse sowie andere Marktentwicklungen können sich auf die Erträge auswirken Ein Grossteil unserer Geschäftsaktivitäten besteht darin, Handelspositionen an den Zins-, Anleihen-, Devisen-, Aktien-, Edelmetall- und Energiemärkten einschliesslich Energiederivaten einzugehen. Der Wert dieser Aktiven und Passiven kann durch Marktpreisschwankungen in Mitleidenschaft gezogen werden. Für die Marktrisiken haben wir Kontrollrichtlinien sowie Portfolio- und Konzentrationslimiten festgelegt. Wir vermeiden Risikokonzentrationen und sichern uns nötigenfalls gegen Stressfälle ab. Es lässt sich indes nicht ausschliessen, dass wir im Falle plötzlicher, markanter oder unerwarteter Marktausschläge beträchtliche Verluste erleiden. Eine Beschreibung unserer Kontrollen und Limiten, einschliesslich jener für Risiken aus marktbezogenen Stressfällen, findet sich auf Seite 78 des Handbuchs 2005 / 2006. Unsere Rechnungslegung erfolgt in Schweizer Franken, die Aktiven und Passiven, Erträge und Aufwände aus gewissen Geschäftstätigkeiten lauten jedoch auf andere Währungen. Daher können sich Wechselkursschwankungen, insbesondere zwischen dem Schweizer Franken und dem US-Dollar, auf die ausgewiesenen Erträge auswirken, denn die US-Dollar-Erträge machen einen wesentlichen Teil der Nicht-Schweizer-Franken-Erträge aus. Der Ansatz, den wir bei der Bewirtschaftung des Währungsrisikos verfolgen, wird ab Seite 75 des Handbuchs 2005 / 2006 erläutert. Zudem können regulatorische und politische Veränderungen der Finanzmarktstrukturen unsere Ertragslage beeinflussen. Ein Beispiel dafür ist die Einführung des Euros im Jahr 1999, die an den europäischen Devisenmärkten eine Abnahme der Fremdwährungsgeschäfte und eine ausgeprägtere Standardisierung der Finanzprodukte zur Folge hatte. Unser Zinserfolg und unser Fixed-Income-Handelsportfolio können durch Zinsbewegungen in Mitleidenschaft gezogen werden. Genauso kann die Aktienmarktentwicklung unser Handelsportfolio aus Aktien beeinträchtigen. Beide Faktoren können die Anlageperformance der Asset-Management-Einheiten schmälern. Auch Kreditereignisse – einschliesslich Zahlungsausfällen von Anleihen- und Aktienemittenten – können unsere Handelsportfolios aus Fixed-Income-Produkten und Aktien sowie unsere Asset-Management-Einheiten negativ beeinflussen. Unsere Anlagen in Gewerbeimmobilien und Private-Equity-Beteiligungen können durch das wirtschaftliche, geschäftliche sowie das allgemeine Marktumfeld in Mitleidenschaft gezogen werden. Wir halten unsere Marktrisikokontrolle, die auf den Seiten 75 bis 85 des Handbuchs 2005 / 2006 erläutert wird, für zuverlässig, doch markante Marktausschläge oder länger andauernde Markteinbrüche könnten sich massgeblich auf unser Geschäftsergebnis auswirken. Überdies hängt die Ertragsentwicklung von Tätigkeitsbereichen wie dem Investment Banking und dem Wealth und Asset Management oft direkt von den Anlageaktivitäten der Kunden ab. Eine anhaltende Marktschwäche oder eine markante Verschlechterung der Anlegerstimmung kann sich daher ebenfalls negativ auf unsere Erträge auswirken. Die im Wealth- und Asset-Management-Geschäft erwirtschafteten vermögensabhängigen Erträge werden durch die Höhe der investierten Vermögen bestimmt, die ihrerseits durch rückläufige Marktbewertungen vermindert werden können. |
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Die Marktpreise und -volumen sind einer Vielzahl geopolitischer oder regionaler Faktoren oder Ereignisse unterworfen, die ausserhalb unseres Einflussbereichs liegen. Dazu gehören Gefahren wie Krieg, Terrorismus oder wirtschaftliche Entwicklungen wie Wachstumsschwäche, Inflation, Rezession oder Depression. Die Zahlungsunfähigkeit der Gegenpartei kann Kreditverluste zur Folge haben. Viele unserer Geschäftsaktivitäten beinhalten Kreditengagements. Unser Kreditgeschäft (Ausleihungen, feste Kreditzusagen, Eventualverpflichtungen wie Akkreditive und derivative Produkte wie Swaps und Optionen) wird durch jede Verschlechterung der Kreditwürdigkeit unserer Gegenparteien oder der Zahlungsfähigkeit unserer Kunden belastet. Die Kreditqualität unserer Gegenparteien kann durch vielerlei Faktoren beeinträchtigt werden, wie einen Wirtschaftsabschwung, ungenügende Liquidität oder ein unerwartetes politisches Ereignis. Jeder dieser Faktoren kann für uns Verluste zur Folge haben. Im Allgemeinen versuchen wir, Risikokonzentrationen in unserem Kreditportfolio zu vermeiden, und sichern Kreditrisiken aktiv ab. Würden sich unsere Massnahmen zur Risikobewirtschaftung und -kontrolle als ungeeignet oder nicht wirksam erweisen, so hätten die daraus resultierenden Kreditverluste möglicherweise einen deutlich negativen Einfluss auf unsere Ertragslage und den Wert unserer Aktiven. Nach unserer Einschätzung sind alle Verlustrisiken durch unsere Wertberichtigungen und Rückstellungen angemessen abgedeckt. Unser Ansatz zur Bewirtschaftung des Kreditrisikos wird auf Seite 60 des Handbuchs 2005 / 2006 näher erläutert. |
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Operative Risiken können kostentreibend und ertragsschmälernd wirken Unsere Geschäftseinheiten müssen in der Lage sein, eine grosse Anzahl komplexer Transaktionen auf zahlreichen und unterschiedlichen Märkten in verschiedenen Währungen und unter Berücksichtigung unterschiedlicher gesetzlicher und regulatorischer Bestimmungen abzuwickeln. Unsere Systeme und Prozesse sollen gewährleisten, dass die mit unserer Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken angemessen überwacht werden. Dazu zählen Risiken aus Prozessfehlern, unterlassener Ausführung, Betrug, Systemausfällen und Versagen des Sicherheits- oder Schutzdispositivs. Ist unser internes Kontrollsystem nicht in der Lage, solche Risiken zu erkennen oder zu bewältigen, kann es zu Störungen bei der Geschäftsabwicklung kommen, die möglicherweise Verluste nach sich ziehen. Unser Ansatz zur Bewirtschaftung und Kontrolle operationeller Risiken wird auf Seite 90 des Handbuchs 2005 / 2006 erläutert. |
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Aus der Geschäftstätigkeit können Rechtsansprüche erwachsen Es liegt in der Natur unserer Aktivitäten, dass wir im Rahmen des normalen Geschäftsgangs inner- und ausserhalb der Schweiz, einschliesslich der USA, in verschiedene Klagen, Rechtsstreitigkeiten und Gerichtsverfahren involviert sind. Dadurch können wir grossen finanziellen Schäden und Prozesskosten, Unterlassungsansprüchen sowie straf- und zivilrechtlichen Massnahmen ausgesetzt sein. |
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Das Wettbewerbsumfeld kann die Geschäftsausrichtung beeinflussen Wir sind in all unseren Geschäftsfeldern einem harten Wettbewerb ausgesetzt. Wir konkurrieren sowohl im In- als auch im Ausland mit Vermögensverwaltern, Retail-, Geschäfts-, Investment- und Privatbanken, Brokerhäusern und anderen Finanzdienstleistern. Der starke Wettbewerbsdruck erwächst uns nicht nur lokal in spezifischen Geschäftsfeldern, sondern auch von globalen Finanzinstituten, die in Bezug auf ihre Grösse und ihre Angebotspalette mit UBS vergleichbar sind. Der Konsolidierungstrend bringt in der globalen Finanzdienstleistungsbranche Konkurrenten hervor, die über eine breite Produkt- und Dienstleistungspalette, eine starke Kapitalbasis sowie eine wachsende Effizienz und Preismacht verfügen. Wir rechnen mit einer Fortsetzung dieser Trends und einem zunehmenden Konkurrenzdruck. Unsere Wettbewerbsfähigkeit wird davon abhängen, wie rasch wir unsere Geschäftstätigkeiten an wichtige Markt- und Branchentrends anpassen können. |
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Andere Risiken, die sich aus unserer globalen Präsenz ergeben Wir erwirtschaften Erträge und verfügen über Aktiven und Passiven in vielen verschiedenen Währungen, sind in 50 Ländern vertreten und müssen zahlreiche unterschiedliche gesetzliche und regulatorische Vorschriften befolgen. Veränderungen der lokalen Steuer- oder Gesetzesbestimmungen können zur Folge haben, dass unsere Kunden ihre Geschäfte nicht mehr mit uns abwickeln können oder wollen. Länder- und regionenspezifische sowie politische Risiken führen unter Umständen zu einem erhöhten Markt- und Kreditrisiko. Verschlechterungen der politischen, wirtschaftlichen oder sozialen Rahmenbedingungen in einem Land oder in einer Region, wie Einbrüche an den lokalen Märkten, Währungskrisen, Versagen der geldpolitischen Kontrollen oder Terroranschläge, können dazu führen, dass der Zugang unserer Kunden oder Gegenparteien aus diesem Land oder dieser Region zu Krediten und Devisen erschwert wird. Dies wirkt sich auch auf ihre Zahlungsfähigkeit UBS gegenüber negativ aus. Als global ausgerichtetes Finanzdienstleistungsunternehmen werden wir überdies von der wirtschaftlichen Instabilität der Schwellenländer beeinflusst. Dem wirken wir über ein System von Kontrollen und Prozessen entgegen, die der Verminderung dieses Risikos dienen. Angaben zur Kontrolle des Länderrisikos finden sich auf Seite 69 des Handbuchs 2005 / 2006. Sollten unsere Kontrollen bei der vollständigen Erkennung und Bereinigung des Länderrisikos jedoch versagt haben, könnte dies unser Ergebnis und unsere Finanzlage beeinträchtigen. |
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