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Kennzahlen zur Leistungsmessung (KPls) | ||
Geschäftseinheit | Kennzahlen zur Leistungsmessung | Definition |
Unternehmensgruppen und -einheiten innerhalb des Finanzdienstleistungsgeschäfts | Geschäftsaufwand / Geschäftsertrag (%) | Total Geschäftsaufwand / Total Geschäftsertrag vor abgegrenzten erwarteten Kreditrisikokosten. |
Geschäftsaufwand / Geschäftsertrag vor Goodwill (%) | Total Geschäftsaufwand ohne Abschreibungen auf Goodwill / Total Geschäftsertrag vor abgegrenzten erwarteten Kreditrisikokosten. | |
Wealth- und Asset-Management-Einheiten sowie Business Banking Switzerland | Verwaltete Vermögen (Mrd. CHF) | Von UBS ausschliesslich zu Anlagezwecken verwaltete oder gehaltene Kundenvermögen (weitere Informationen auf den Seiten 12–13). |
Neugelder (Mrd. CHF) | Zufluss verwalteter Vermögen von Neukunden | |
Wealth- und Asset-Management-Einheiten | Bruttomarge auf verwaltete Vermögen (Bp.) | Total Geschäftsertrag vor abgegrenzten erwarteten Kreditrisikokosten / Durchschnittlich verwaltete Vermögen. |
Wealth Management International & Switzerland | Kundenberater | Auf Vollzeitbasis. |
Wealth Management US | Vermögensabhängige Erträge (Mio. CHF) | Zinserträge, vermögensabhängige Erträge für Portfoliomanagement und Fondsvertrieb, beratungs- und kontobezogene Gebühren (im Gegensatz zu transaktionsbezogenen Erträgen). |
Ertrag je Finanzberater (Tausend CHF) | Erträge Privatkundengeschäft / Durchschnittliche Anzahl an Finanzberatern. | |
Business Banking Switzerland | Notleidende Kredite / Bruttoausleihungen (%) | Notleidende Kredite / Bruttoausleihungen. |
Gefährdete Kredite / Bruttoausleihungen (%) | Gefährdete Kredite / Bruttoausleihungen. | |
Rendite auf bereinigtes regulatorisches Kapital (%) | Ergebnis vor Steuern / Durchschnittliches bereinigtes regulatorisches Kapital. | |
Rendite auf bereinigtes regulatorisches Kapital vor Goodwill (%) | Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen auf Goodwill / Durchschnittliches bereinigtes regulatorisches Kapital. | |
Investment Bank | Personalaufwand / Geschäftsertrag (%) | Personalaufwand / Total Geschäftsertrag vor abgegrenzten erwarteten Kreditrisikokosten. |
Notleidende Kredite / Bruttoausleihungen (%) | Notleidende Kredite / Bruttoausleihungen. | |
Gefährdete Kredite / Bruttoausleihungen (%) | Gefährdete Kredite / Bruttoausleihungen. | |
Rendite auf bereinigtes regulatorisches Kapital (%) | Ergebnis vor Steuern / Durchschnittliches bereinigtes regulatorisches Kapital. | |
Rendite auf bereinigtes regulatorisches Kapital vor Goodwill (%) | Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen auf Goodwill / Durchschnittliches bereinigtes regulatorisches Kapital. | |
Durchschnittlicher VaR (10 Tage, 99%) | VaR beschreibt den potenziellen Verlust eines Handelsportfolios unter Annahme eines Zeithorizonts von zehn Tagen, bevor die Positionen angepasst werden können, und eines Konfidenzintervalls von 99%. | |
Corporate Center | IT-Infrastruktur (ITI) Aufwand pro Vollzeitangestellten innerhalb des Finanzdienstleistungsgeschäfts | ITI-Aufwand / Durchschnittlicher Personalbestand im Finanzdienstleistungsgeschäft. |
Industriebeteiligungen | Portfolio-Buchwert (Private Equity, nur zur Veräusserung verfügbare Finanzanlagen) | Anschaffungskosten abzüglich Veräusserungen und Wertberichtigungen aufgrund von Wertminderung. |
Portfolio Marktwert (Private Equity, nur zur Veräusserung verfügbare Finanzanlagen) | Der Marktwert (Fair Value) eines Portfolios ist der voraussichtlich zu erzielende Preis bei der Veräusserung eines Vermögensgegenstands unter Einhaltung des Grundsatzes des Fremdvergleichs, nach ordentlichem Verkaufsprozess,in dem beide Parteien wissentlich, umsichtig und ohne Zwang handeln. | |
Kennzahlen zur Leistungsmessung für die einzelnen Unternehmensgruppen
Auf Ebene der Unternehmensgruppen bzw. der Geschäftseinheiten wird die Performance anhand sorgfältig ausgewählter Kennzahlen zur Leistungsmessung ermittelt (Key Performance Indicators, KPIs). Sie stellen keine konkreten Leistungsziele dar, zeigen jedoch auf, wie erfolgreich die Unternehmensgruppe bzw. Geschäftseinheit Mehrwert für die Aktionäre geschaffen hat. Die KPIs widerspiegeln die Faktoren, die für das Kerngeschäft einer Einheit entscheidend sind. Dazu zählen sowohl finanzielle Messgrössen wie das Aufwand-Ertrags-Verhältnis und die verwalteten Vermögen als auch nicht finanzielle Messgrössen wie die Anzahl Kundenberater.
Die KPIs der Unternehmensgruppen dienen sowohl für die interne Leistungsmessung und Planung als auch für die externe Berichterstattung. Die Führungsverantwortlichen tragen somit Verantwortung für die Leistung ihrer Unternehmensgruppe bzw. Geschäftseinheit, und intern und extern werden die gleichen Messgrössen angewendet.
Berichterstattung über die Kundenvermögen / verwalteten Vermögen
Seit 2001 weisen wir zu den Kundenvermögen zwei verschiedene Kennzahlen aus:
– Unter Kundenvermögen werden alle von UBS verwalteten oder gehaltenen Kundenvermögen zusammengefasst, einschliesslich der als «Custody-only» klassifizierten Vermögen und der ausschliesslich zu Transaktionszwecken gehaltenen Vermögen.
– Der Begriff verwaltete Vermögen ist enger gefasst und beinhaltet alle von UBS zu Anlagezwecken verwalteten oder gehaltenen Kundenvermögen.
Die verwalteten Vermögen stellen die zentrale Messgrösse dar. Darin enthalten sind beispielsweise Wealth-Management-Portfolios mit Beratungs- und Verwaltungsmandat, verwaltete institutionelle Vermögen, verwaltete Fondsvermögen sowie Konten von Wealth-Management-Kunden. Nicht in diese Kategorie gehören alle ausschliesslich zu Transaktionszwecken gehaltenen oder als «Custody-only» klassifizierten Vermögen, da UBS diese Vermögen lediglich verwahrt, aber keine Beratung zu den Anlagemöglichkeiten dieser Gelder anbietet. Seit dem 1. Januar 2004 werden von Firmenkunden (ausser Pensionskassen) bei Business Banking Switzerland gehaltene Vermögenswerte aus den verwalteten Vermögen ausgeklammert, da wir solche Kunden nur in geringem Umfang beraten und die Mittelflüsse eher vom Liquiditätsbedarf als von Investitionsmotiven bestimmt werden. Dasselbe gilt für das Corporate-Cash-Management-Geschäft der Einheit Wealth Management US, das wir gegen Ende 2005 aus den verwalteten Vermögen ausgeschlossen haben. Nicht bankfähige Vermögenswerte (z. B. Kunstsammlungen) und Einlagen von Drittbanken zu Finanzierungs- oder Handels- zwecken fallen weder in die eine noch in die andere Vermögenskategorie.
Neugelder werden definiert als die Summe aus dem Zufluss verwalteter Vermögen von Neukunden, dem Verlust verwalteter Vermögen infolge von Kundenabgängen sowie dem Zu- und Abfluss verwalteter Vermögen von bestehenden Kunden. Die Höhe der Neugelder wird nach der direkten Methode ermittelt, die auf die Mittelflüsse auf Transaktionsebene abstützt. In den Neugeldern nicht enthalten sind Zins- und Dividendenerträge sowie die Auswirkungen von Markt- oder Währungsschwankungen, Gebühren, Kommissionen und Akquisitionen bzw. Desinvestitionen. Werden verwaltete Vermögen zur Begleichung des Zinsaufwands für Kredite an Kunden verwendet, hat dies einen Neugeldabfluss zur Folge. Ändert sich die erbrachte Dienstleistung und werden verwaltete Vermögen deshalb zu Kundenvermögen umklassiert oder umgekehrt, wird dies als Neugeldabfluss bzw. -zufluss erfasst.
Werden Produkte in einer Unternehmensgruppe entwickelt, aber in einer anderen verkauft, werden sie sowohl in der Vermögensverwaltungs- als auch in der Vertriebseinheit erfasst. Als Folge davon werden sie bei den verwalteten Vermögen der Bank doppelt gezählt, da beide Einheiten für ihren jeweiligen Kunden eine eigene Dienstleistung erbringen, Mehrwert schaffen und Ertrag erwirtschaften. Am häufigsten kommt es zu Doppelzählungen in Fällen, in denen Anlagefonds von Global Asset Management verwaltet und von Global Wealth Management & Business Banking verkauft werden. Beide beteiligten Geschäftseinheiten führen diese Fonds als verwaltete Vermögen. Dieser Ansatz steht im Einklang mit der Marktpraxis und der offenen Architektur und erlaubt UBS, die Performance der einzelnen Geschäftseinheiten richtig wiederzugeben. Insgesamt beliefen sich die doppelt gezählten verwalteten Vermögen im Jahr 2005 auf 332 Milliarden Franken (2004: 294 Milliarden Franken).
| Neuerungen in der Rechnungslegung und der Darstellungsmethode für 2006 |
Fair-Value-Option für Finanzinstrumente (IAS 39) 2006 werden wir die Fair-Value-Option für Finanzinstrumente, die im überarbeiteten Standard IAS 39 vorgesehen ist, einführen und wie folgt anwenden: Bislang verbuchten wir hauptsächlich von UBS ausgegebene hybride Schuldtitel zum Fair Value. Ab dem zweiten Quartal 2006 werden wir auch bestimmte neue Kredite und Kreditzusagen der Investment Bank nach der Fair-Value-Methode erfassen. Diese Kredite und Kreditzusagen werden durch Kreditderivate abgesichert und zum Zeitpunkt der Erteilung als Finanzinstrument zum Fair Value bilanziert. Veränderungen ihres Fair Value werden in der Erfolgsrechnung erfasst. So lassen sich Wertveränderungen des mit dem Finanzinstrument verbundenen Kreditderivats, das ebenfalls zum Fair Value erfasst wird, ausgleichen. Mit der Einführung der Fair-Value-Option können die vorübergehenden Gewinne bzw. Verluste reduziert werden, die durch die unterschiedlichen Verbuchungsmethoden für den Kredit und die Absicherung entstehen. |
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Überarbeitete Kennzahlen zur Leistungsmessung von UBS Seit UBS vor sechs Jahren die Kennzahlen zur Leistungsmessung einführte, hat sich das Unternehmen weiterentwickelt, und das Geschäft und die Kundenbasis sind gewachsen. Die erzielten Leistungen übertrafen die Vorgaben stetig. Deshalb messen wir die Leistungen ab diesem Jahr anhand überarbeiteter Kennzahlen. Ab 2006 wollen wir durchschnittlich und über Zeitabschnitte mit sich verändernden Marktverhältnissen: – den Wert des Unternehmens erhöhen, indem wir eine nachhaltige Eigenkapitalrendite nach Steuern von mindestens 20% erzielen (ursprüngliches Ziel: 15–20%). – bei den Nettozuflüssen an Neugeldern einen eindeutigen Wachstumstrend erreichen, und zwar in unserem gesamten Finanzdienstleistungsgeschäft einschliesslich Global Asset Management und Business Banking Switzerland (bislang galt dieses Ziel nur für die Wealth-Management-Einheiten). Künftig dient das verwässerte und nicht mehr das unverwässerte Ergebnis pro Aktie (EPS) als Referenz für das angestrebte Gewinnwachstum pro Aktie. Ziel ist unverändert ein zweistelliges jährliches Gewinnwachstum pro Aktie. Das Ziel für das Aufwand-Ertrags-Verhältnis bleibt ebenfalls unverändert. Wir streben weiterhin ein Niveau an, das jenes von führenden Konkurrenten nicht übersteigt. |
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