UBS AG
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Analysten & AktionäreGeschäftsberichte 2005
Geschäftsberichte 2005  
Jahresbericht Finanzbericht Handbuch
     
Einleitung
Präsentation der Finanzinformationen
Kennzahlen zur Leistungs- messung des Konzerns
Finanzdienstleistungs-geschäft
Industriebeteiligungen
Bilanz und Mittelflussrechnung
Standards und Grundsätze der Rechnungslegung
Konzernrechnung
Anmerkungen zur Konzernrechnung
UBS AG Stammhaus
Zusätzliche Offenlegung nach Richtlinien der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC
 

Berichterstattungsstruktur von UBS
Berichterstattungsstruktur von UBS

Neuerungen für 2005

Im Jahr 2005 haben wir in der Rechnungslegung und Berichterstattungsstruktur mehrere Neuerungen eingeführt. Entsprechend haben wir die Zahlen für die früheren Geschäftsjahre in der konsolidierten Konzernrechnung und in der Segmentberichterstattung der Unternehmenseinheiten angepasst. Eine Ausnahme bilden die Goodwill-Abschreibungen, die seit Anfang 2005 für die Geschäftsjahre nach 2004 nicht mehr vorgenommen werden. Um diese haben wir die Zahlen nicht bereinigt. Die in diesem Bericht aufgeführten Zahlen und Ergebnisse entsprechen den angepassten Werten.

Neuerungen in der Berichterstattungsstruktur und Darstellung

Im Jahr 2005 haben wir in der Berichterstattungsstruktur mehrere Neuerungen eingeführt. Zu Beginn des Jahres entschieden wir uns, die Private-Equity-Beteiligungen neu im Segment Industriebeteiligungen (Industrial Holdings) auszuweisen statt wie bisher innerhalb der Investment Bank.

Per 1. Juli 2005 wurden das Schweizer, das US- und das internationale Vermögensverwaltungsgeschäft sowie das schweizerische Privat- und Firmenkundengeschäft in der neuen Unternehmensgruppe Global Wealth Management & Business Banking zusammengefasst. Die Ergebnisse der Einheiten Wealth Management International & Switzerland, Wealth Management US und Business Banking Switzerland werden weiterhin getrennt ausgewiesen. Die für das Municipal-Securities-Geschäft verantwortliche Einheit, die bis zu diesem Zeitpunkt bei Wealth Management US angesiedelt war, wurde in den Fixed-Income-Bereich der Investment Bank überführt.

Im Dezember 2005 wurden die unabhängigen, unter ihrem eigenen Markennamen tätigen Privatbanken und die auf das Asset Management spezialisierte GAM an Julius Bär verkauft. Das Ergebnis der Einheit Private Banks & GAM wird innerhalb des Corporate Center als nicht weitergeführter Geschäftsbereich in einer separaten Zeile ausgewiesen.

Neuerungen in der Rechnungslegung

Zu Beginn des Jahres 2005 wurden folgende Neuerungen in der Rechnungslegung eingeführt:

– IFRS 2 – Aktienbasierte Vergütung: Nach IFRS 2 müssen Unternehmen den Fair Value von aktienbasierten Vergütungen an ihre Mitarbeiter über den gesamten Dienstzeitraum, der in der Regel der Sperrperiode entspricht, als Kompensationsaufwand erfassen.

– IAS 27 – Konzern- und separate Einzelabschlüsse nach IFRS und IAS 28 – Anteile an assoziierten Unternehmen: Früher wurden all unsere Private-Equity-Beteiligungen unter den zur Veräusserung verfügbaren Finanzanlagen geführt. Aufgrund der überarbeiteten Standards IAS 27 und IAS 28 mussten wir diesen Ansatz im Falle bestimmter Private-Equity-Beteiligungen ändern. Private-Equity-Beteiligungen, bei denen wir die Kontrolle ausüben, werden neu konsolidiert. Solche, bei denen wir einen massgeblichen Einfluss ausüben, werden nach der Equity-Methode verbucht.

– IFRS 3 – Unternehmenszusammenschlüsse: Unter Berücksichtigung des neuen Standards IFRS 3 schreiben wir Goodwill seit Anfang 2005 nicht mehr ab. Stattdessen wird der Goodwill nun jährlich einer Prüfung unterzogen, ob Wertberichtigungsbedarf besteht.

– IFRS 5 – Zur Veräusserung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche: Dieser neue Standard schreibt vor, dass bedeutende Geschäftszweige und Tochtergesellschaften, die ausschliesslich zum Zweck der Wiederveräusserung gehalten werden, ab dem Zeitpunkt, an dem eine solche Gesellschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit verkauft wird, als aufgegebener Geschäftsbereich auszuweisen sind. Die Einheit Private Banks & GAM sowie einige unserer Private-Equity-Beteiligungen (die nun im Segment Industriebeteiligungen erfasst sind) erfüllten diese Kriterien und wurden umklassiert.

– IAS 1 – Darstellung des Jahresabschlusses: Die überarbeitete Fassung von IAS 1 schreibt vor, dass die Präsentation von Konzernergebnis und Eigenkapital neu auch die Minderheitsanteile einschliesst. Das neu definierte Konzernergebnis wird aufgegliedert nach «Den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis» und «Den Minderheitsanteilen zurechenbares Konzernergebnis». Die Analysen des Geschäftsergebnisses werden wie bisher auf der Basis des den UBS-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnisses und Eigenkapitals dargestellt.

– IFRS 4 – Versicherungsverträge: Die Versicherungsprodukte von UBS gelten mehrheitlich als Anlageverträge und werden als finanzielle Verpflichtungen und nicht als Versicherungsverträge gemäss IFRS 4 verbucht. Die entsprechenden Vermögenswerte wurden in der Bilanz für das Jahr 2004 von Übrigen Aktiven in die Handelsbestände umklassiert.

Die vermögensabhängigen Erträge der Einheit Wealth Management US wurden neu definiert und umfassen nun auch die Zinserträge. Dies war zur Vereinheitlichung mit den vermögensabhängigen Erträgen anderer Wealth-Management-Einheiten erforderlich.

Diese Änderungen verminderten das den UBS-Aktionären zurechenbare Konzernergebnis für 2004 um 73 Millionen Franken und für 2003 um 335 Millionen Franken.

Weitere neue Offenlegungen

In unserem stetigen Bestreben, unsere Finanzberichterstattung noch transparenter und für unsere Leser so verständlich wie möglich zu gestalten, haben wir bei der Offenlegung zum Geschäftsjahr 2005 einige Verbesserungen vorgenommen.

Der Personalaufwand wird neu nach Bar- und Aktienkomponenten aufgegliedert. Damit kann unterschieden werden zwischen den im Quartalsverlauf bezahlten bzw. aufgelaufenen Barzahlungen und den abgegrenzten Zahlungen, die abhängig sind von in früheren Jahren zugeteilten Optionen und Aktien.

In der Einheit Information Technology Infrastructure (ITI) weisen wir die Kosten der IT-Infrastruktur je durchschnittliche Anzahl Mitarbeiter des Finanzdienstleistungsgeschäfts aus. So können wir den Erfolg der Einheit messen.

Eine weitere neue Kennzahl zur Leistungsmessung ist die Rendite auf dem bereinigten regulatorischen Kapital. Sie gibt Aufschluss über den Kapitalverbrauch unserer Geschäftseinheiten und ist eine Kennzahl zur Leistungsmessung für die Investment Bank und die Einheit Business Banking Switzerland.

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