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Global Wealth Management & Business Banking
Global Wealth Management & Business Banking  Wealth Management International & Switzerland Der Vorsteuergewinn war 2005 mit 4161 Millionen Franken um 20% höher als der Gewinn vor Goodwill 2004. Zu verdanken war dies der guten Entwicklung der Aktienmärkte, die zu höheren Transaktionsvolumina und vermögensabhängigen Kommissionserträgen führte, sodass die Erträge insgesamt um 17% wuchsen. Auch die Zinserträge erhöhten sich, und zwar dank dem Ausbau im Lombardkreditgeschäft. Bedingt durch unsere Wachstumsstrategie stieg der Aufwand im Vorjahresvergleich (vor Goodwill) um 15%. Der Personalaufwand nahm um 22% zu, da 1462 neue Mitarbeiter eingestellt wurden. Im Jahr 2005 belief sich der Neugeldzufluss auf insgesamt 68,2 Milliarden Franken. Dies entspricht gegenüber den 42,3 Milliarden Franken 2004 einer Zunahme von 61%. Zu diesem hervorragenden Ergebnis trugen sämtliche Regionen (namentlich die asiatischen Kunden) sowie der besonders kräftige Zufluss von 21,8 Milliarden Franken im europäischen Wealth-Management-Geschäft bei. Die Bruttomarge auf den verwalteten Vermögen betrug 2005 102 Basispunkte und war damit um 1 Basispunkt niedriger als 2004 (103 Basispunkte). Bedingt war dies durch den hohen Neugeldzufluss und die entsprechend grössere Vermögensbasis. Im europäischen Wealth-Management-Geschäft erreichten die verwalteten Vermögen mit 114 Milliarden Franken am 31. Dezember 2005 ein neues Rekordniveau. Sie stiegen gegenüber dem Stand des Vorjahres (82 Milliarden Franken) um 39%. Grund dafür waren der Neugeldzufluss, die anziehenden Aktienmärkte sowie der Anstieg des US-Dollars gegenüber dem Schweizer Franken um 15%. Wealth Management US Der Vorsteuergewinn belief sich im Berichtsjahr auf 312 Millionen Franken, gegenüber 29 Millionen Franken 2004. Unter Ausklammerung der Akquisitionskosten (Retention Payments und Goodwill-Abschreibungen 2004 sowie Net Goodwill Funding 2004 und 2005) fiel der Vorsteuergewinn 2005 mit 550 Millionen Franken niedriger aus als die 571 Millionen Franken 2004. Grund dafür waren hauptsächlich höhere Rückstellungen für Rechtsfälle. In US-Dollar gerechnet lag der Geschäftserfolg (vor Akquisitionskosten) 2005 um 4% unter dem Vorjahresniveau. Der Geschäftsertrag nahm 2005 um 9% zu. Die Hauptgründe hierfür waren die grössere Vermögensbasis und die entsprechend gestiegenen vermögensabhängigen Erträge sowie der höhere Zinserfolg von UBS Bank USA. Die niedrigeren transaktionsbasierten Einnahmen dagegen schmälerten das Ertragswachstum leicht. Der Neugeldzufluss war 2005 mit 26,9 Milliarden Franken um 49% höher als im Vorjahr (18,1 Milliarden Franken). Einschliesslich Zinsen und Dividenden beliefen sich die Neugelder im Berichtsjahr auf 45,2 Milliarden Franken, gegenüber 33,4 Milliarden Franken 2004. Die Zunahme der Neugelder war in erster Linie der Einstellung von hoch produktiven Kundenberatern und Mittelzuflüssen sehr vermögender Kunden zu verdanken. Die Bruttomarge auf den verwalteten Vermögen betrug 2005 75 Basispunkte, gegenüber 77 Basispunkten 2004. Vor Berücksichtigung der Akquisitionskosten sank die Bruttomarge von 80 Basispunkten im Jahr 2004 auf 78 Basispunkte. Die durchschnittlich verwalteten Vermögen stiegen stärker als die Erträge, da die transaktionsabhängigen Erträge im Jahresverlauf abnahmen. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis vor Akquisitionskosten betrug 2005 89,7%, verglichen mit 88,3% im Vorjahr. Grund für den Anstieg waren höhere Rückstellungen für Rechtsfälle und Personalkosten. Die Zunahme der vermögensabhängigen Erträge glich dies jedoch teilweise wieder aus. Business Banking Switzerland Der Gewinn vor Steuern erreichte 2005 ein Rekordniveau von 2189 Millionen Franken und übertraf damit den Vorjahreswert um 176 Millionen Franken oder 9%. Dieses Resultat wurde erwirtschaftet, obwohl der Geschäftsertrag vor allem wegen rückläufiger Zinserträge um 115 Millionen Franken abnahm. Zu verdanken war das gute Ergebnis dem disziplinierten Kostenmanagement. Die Auflösung von Wertberichtigungen für Kreditrisiken in Höhe von 122 Millionen Franken widerspiegelt die strukturelle Verbesserung unseres Kreditportfolios in den letzten Jahren. Im Verlauf des Berichtsjahres wurden verwaltete Vermögen in Höhe von 8,6 Milliarden Franken von Business Banking Switzerland auf Wealth Management International & Switzerland übertragen. Dieser Transfer erfolgte im Rahmen unserer systematischen Weiterentwicklung von Kundenbeziehungen. Der Neugeldzufluss lag 2005 mit 3,4 Milliarden Franken um 0,8 Milliarden Franken über den 2,6 Milliarden Franken des Vorjahres. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis war 2005 mit 58,2% um 1,6 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr (59,8%). Diese Verbesserung war vor allem unserer disziplinierten Kostenkontrolle zu verdanken. Das Kreditportfolio von Business Banking Switzerland belief sich am 31. Dezember 2005 auf 141,3 Milliarden Franken. Dies entspricht einem Plus von 4,2 Milliarden Franken gegenüber 2004. Höheren Volumina bei den Privathypotheken und im Kreditgeschäft mit Firmenkunden stand eine weitere Reduzierung des Recovery-Portfolios gegenüber. Ergebnis nach Geschäftseinheiten Mio. CHF (Ausnahmen sind angegeben) | Wealth Management International & Switzerland | Wealth Management US | Business Banking Switzerland | Global Wealth Management & Business Banking | Für das Geschäftsjahr endend am oder per | 31.12.05 | 31.12.04 | 31.12.05 | 31.12.04 | 31.12.05 | 31.12.04 | 31.12.05 | 31.12.04 | Total Geschäftsertrag | 9 011 | 7 693 | 5 156 | 4 736 | 5 071 | 5 039 | 19 238 | 17 468 | Total Geschäftsaufwand | 4 850 | 4 297 | 4 844 | 4 707 | 2 882 | 3 026 | 12 576 | 12 030 | Ergebnis vor Steuern | 4 161 | 3 396 | 312 | 29 | 2 189 | 2 013 | 6 662 | 5 438 | Neugelder (Mrd. CHF) | 68,2 | 42,3 | 26,9 | 18,1 | 3,4 | 2,6 | 98,5 | 63,0 | Verwaltete Vermögen (Mrd. CHF) | 982 | 778 | 752 | 606 | 153 | 140 | 1 887 | 1 524 | Personalbestand (auf Vollzeitbasis) | 11 555 | 10 093 | 17 034 | 16 969 | 16 023 | 15 508 | 44 612 | 42 570 |
| Fakten & Zahlen zu Business Banking Switzerland | – Als Nummer eins in der Schweiz bieten wir Privat- und Firmenkunden eine umfassende Palette an Bank- und Wertschriftendienstleistungen an. – Über mehr als drei Millionen Konten, Hypotheken und andere Finanzbeziehungen betreuen wir rund 2,6 Millionen Privatkunden in der Schweiz. – Wir erbringen zudem Dienstleistungen für zirka 136 500 Firmenkunden, zu denen auch institutionelle Investoren, öffentliche Körperschaften sowie Stiftungen mit Sitz in der Schweiz zählen. – Unsere 1260 multifunktionalen Geldautomaten und 301 Geschäftsstellen bilden ein Netzwerk, über das keine andere Bank in der Schweiz verfügt. |
| Fakten & Zahlen zu Wealth Management | – Wir verfügen über mehr als 140 Jahre Erfahrung im Wealth-Management-Geschäft. Mit verwalteten Vermögen in Höhe von 1734 Milliarden Franken sind wir der grösste Wealth Manager der Welt. – Im Rahmen unserer internationalen und schweizerischen Wealth-Management-Aktivitäten verwalten wir Vermögen in Höhe von 982 Milliarden Franken und beschäftigen mehr als 4100 Kundenberater. In den USA gehören wir zu den führenden Anbietern im Wealth Management. Unsere über 7500 Finanzberater betreuen Vermögen in Höhe von 752 Milliarden Franken. – Unsere Kundenberater erbringen – dank enger Kundenbeziehungen und ihrem Zugang zu sämtlichen innerhalb von UBS verfügbaren Ressourcen – eine Fülle von Wealth-Management-Dienstleistungen: von der Vermögensverwaltung über die Nachlassplanung bis hin zu Corporate- Finance-Beratung und Art Banking. – Unseren Kunden steht dank der offenen Produktplattform ein breites Spektrum an sorgfältig geprüften, erstklassigen Drittprodukten zur Verfügung. |
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