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John P. Costas Chairman und CEO Investment Bank |
Die Investment Bank wies für das Gesamtjahr 2004 einen Vorsteuergewinn
in Höhe von 4540 Millionen Franken aus (+18%
gegenüber 2003). Die Erträge konnten in allen Geschäftsbereichen
gesteigert werden und erreichten den höchsten Stand
seit dem Jahr 2000. Gleichzeitig stiegen die Kosten aufgrund
der anhaltenden Geschäftsexpansion und der erforderlichen
Rückstellungen.
Die «Compensation Ratio» (der Personalaufwand im Verhältnis
zum Geschäftsertrag) fiel 2004 von 52% im Vorjahr
auf 51%. Grund dafür war der Abschluss unseres strategischen
Rekrutierungsprogramms.
2004 wurde ein Geschäftsertrag von insgesamt 15 977 Millionen
Franken erzielt, was gegenüber den 13 936 Millionen
Franken 2003 einer Zunahme um 15% entspricht. Dies ist auf
markante Fortschritte in all unseren Geschäftsfeldern zurückzuführen.
Im Aktiengeschäft lagen die Erträge 21% über jenen des
Vorjahres. Die Erlöse nahmen weltweit zu, insbesondere jedoch
in den USA und in Europa. Signifikante Zuwächse erzielten
das Kommissionsgeschäft am Sekundärmarkt sowie der
Eigenhandel. Starke Impulse auf die Erträge im Prime Brokerage
gingen von der Akquisition der Prime-Brokerage-Einheit von
ABN Amro in den USA aus.
Die Erträge von Fixed Income, Rates and Currencies wuchsen
im Vergleich zum Vorjahr um 6%. Die Gewinne auf Zinspositionen
konnten beträchtlich gesteigert werden, was vor
allem den strukturierten Libor- und Hypothekargeschäften zu
verdanken ist. Das Fixed-Income-Segment profitierte von
Kreditderivaten und dem Geschäft in Schwellenländern, von
internationalen Syndicated-Finance- und Devisentransaktionen
sowie vom «Cash Collateral Trading». Das positive Resultat
wurde durch den Verlust aus Credit Default Swaps zur Absicherung
bestehender Kreditengagements indes leicht
geschmälert.
Im Investment Banking stiegen die Erträge im Berichtsjahr
um 12%. Bereinigt um Wechselkursschwankungen nahmen
sie dank verstärkter Unternehmensaktivitäten um 32% zu. Mit
zweistelligen Wachstumsraten in Europa, in den USA und
Asien war 2004 für unser globales Beratungsgeschäft ein
Rekordjahr.
Ergebnis der Unternehmensgruppe
| Geschäftsjahr endend am oder per | ||
|---|---|---|
Mio. CHF, Ausnahmen sind angegeben | 31.12.04 | 31.12.03 |
Total Geschäftsertrag | 15,977 | 13,936 |
Total Geschäftsaufwand | 11,437 | 10,081 |
Ergebnis vor Steuern | 4,540 | 3,855 |
Personalbestand (auf Vollzeitbasis) | 16,568 | 15,277 |
Auch das Private-Equity-Geschäft trug 2004 257 Millionen
Franken zu diesem Ergebnis bei, was eine wesentliche Verbesserung
gegenüber den Verlusten von 77 Millionen Franken im
Vorjahr darstellt. Grund dafür waren die günstigen Marktbedingungen,
die zu erfolgreichen Desinvestitionen und tieferen
Abschreibungen führten.
Der gestiegene Personal- und Sachaufwand bewirkte 2004
eine Zunahme des Geschäftsaufwands auf 11 437 Millionen
Franken (+13% gegenüber 10 081 Millionen Franken im Vorjahr).
Zum einen nahm der Personalaufwand gegenüber 2003
aufgrund höherer leistungsabhängiger Vergütungen infolge
der Ertragssteigerungen um 12% zu. Zum anderen stieg der
Saläraufwand, da der Personalbestand um 8% wuchs. Höhere
Rückstellungen, Beratungshonorare und IT-Ausgaben trieben
den Sachaufwand im Berichtsjahr um 22% in die Höhe
(2003: 2074 Millionen Franken).
| Fakten & Zahlen zur Investment Bank |
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