Das im dritten Quartal 2004 geschaffene Segment «Industrial
Holdings» (Industriebeteiligungen) besteht gegenwärtig
aus der Mehrheitsbeteiligung von UBS an Motor-Columbus.
Den einzig bedeutenden Vermögenswert dieser Finanzholding
bildet ein 59,3%-Anteil an der Atel-Gruppe (Aare-
Tessin AG für Elektrizität). Die im schweizerischen Olten ansässige
Atel ist ein europaweit tätiges Energieunternehmen.
Sie ist auf den Stromhandel und -vertrieb, die Energieerzeugung
in der Schweiz und im Ausland, auf die Stromübertragung
sowie auf Energiedienstleistungen spezialisiert. Motor-
Columbus hält zudem Anteile an verschiedenen anderen
Finanz- und Immobiliengesellschaften.
Ab dem ersten Quartal 2005 werden wir unsere Private-
Equity-Beteiligungen, die zurzeit innerhalb der Investment
Bank ausgewiesen werden, im Segment «Industrial Holdings»
erfassen. Dies steht im Einklang mit unserer Strategie, die Aktivitäten
in dieser Anlagekategorie weiter zu reduzieren und
Möglichkeiten für Desinvestitionen zu nutzen. Das Portfolio
wird von den bisher Verantwortlichen weiterbetreut.
Ergebnis
Die Konsolidierung von Motor-Columbus zu Beginn des dritten
Quartals 2004 in unserer Rechnungslegung brachte eine
Neubewertung ihrer Aktiven und Passiven mit sich. Diese sind
nicht mehr mit jenen vergleichbar, die früher in der separaten
konsolidierten Jahresrechnung von Motor-Columbus ausgewiesen
wurden. Die vorliegenden Vergleichszahlen beruhen
auf ungeprüften Pro-forma-Zahlen für 2003.
In den sechs Monaten bis zum 31. Dezember 2004 betrug
unser Anteil am Gewinn von Motor-Columbus 45 Millionen
Franken.
Der Geschäftsertrag für das zweite Halbjahr 2004 belief
sich auf 3667 Millionen Franken. Damit lag er deutlich höher
als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Diese Zunahme beruht
auf neuen Produktionskapazitäten in Südeuropa. Der Geschäftsaufwand
erhöhte sich im gleichen Zeitraum auf 3460
Millionen Franken und stieg damit weniger stark als der Geschäftsertrag.
Grund dafür sind die tieferen Kosten für den
Energieeinkauf bei Dritten, während die unternehmenseigenen
Produktionskapazitäten praktisch voll ausgelastet waren.
Die niedrigeren Projektkosten wirkten sich ebenfalls positiv auf
den Geschäftsaufwand aus.