|
|
|
UBS Homepage >
Aktionäre & Analysten >
Geschäftsberichte 2003 >
Jahresbericht 2003 >
Ergebnisse der Unternehmensgruppen 2003 >
Wealth Management & Business Banking
Wealth Management &
Business Banking  Wealth Management
Der Gewinn vor Steuern betrug für das Jahr 2003 2609 Millionen Franken. Er lag damit 4% über dem Ergebnis des Vorjahres. Die Zunahme ist auf die Erholung an den Finanzmärkten in der zweiten Jahreshälfte zurückzuführen.
Der Geschäftsertrag nahm 2003 um 2% von 6664 Millionen Franken im Jahr 2002 auf 6793 Millionen Franken zu. Die vermögensabhängigen Erträge sanken um 2%. Darin spiegelt sich die durchschnittliche Wertverminderung der verwalteten Vermögen Anfang 2003. Die transaktionsbasierten Erträge stiegen um 11%.
Der Geschäftsaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 4151 Millionen Franken um 1% auf 4184 Millionen Franken. Dies ist den Investitionen in das europäische Wealth Management und dem höheren Personalaufwand zuzuschreiben. Der Personalaufwand stieg im Berichtsjahr gegenüber 2002 um 4%. Grund dafür sind höhere Abfindungszahlungen sowie leicht höhere leistungsabhängige Vergütungen. Der Sachaufwand blieb 2003 gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert, da unser anhaltend striktes Kostenmanagement die Investitionen in das europäische Wealth Management mehr als auszugleichen vermochte. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis blieb unverändert bei 62%.
Die Neugeldzuflüsse beliefen sich im Berichtsjahr auf 29,7 Milliarden Franken. Dies entspricht einer Steigerung um 68% gegenüber dem Vorjahr (17,7 Milliarden Franken). Die ausgezeichnete Performance beruht auf starken Zuflüssen im europäischen Wealth Management, wobei auch unsere Kunden in Asien und Osteuropa dazu beitrugen.
Im europäischen Wealth Management verzeichneten wir erneut grosse Fortschritte. Nach drei Jahren intensiver Arbeit erreichten die verwalteten Vermögen in Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Spanien und Italien insgesamt 46 Milliarden Franken.
|  | Business Banking Switzerland
Mit einem Vorsteuergewinn von 2153 Millionen Franken und einer Steigerung um 9% gegenüber dem Vorjahr erzielten wir 2003 ein Rekordergebnis. Wir erreichten dieses Resultat trotz eines leichten Ertragsrückgangs. Die Marktverhältnisse waren Anfang des Jahres schwierig, hellten sich anschliessend aber zunehmend auf.
Der Geschäftsertrag von 5128 Millionen Franken verringerte sich im Berichtsjahr gegenüber den 5208 Millionen Franken im Jahr 2002 nur geringfügig. Die Zinseinnahmen gingen aufgrund des anhaltenden Margendrucks auf Kreditprodukte und der Reduktion des Recovery-Portfolios zurück. Auch die Einnahmen aus dem Kommissions- und Handelsgeschäft waren rückläufig, was dem schwierigen Marktumfeld zu Beginn des Jahres zuzuschreiben ist. Diese Entwicklung wurde grösstenteils durch tiefere Wertberichtigungen für Kreditrisiken ausgeglichen. Letztere reflektieren die verzögerten positiven Folgen der strukturellen Verbesserung unseres Kreditportfolios in den letzten Jahren.
Wir verfolgten weiterhin eine strenge Kostenkontrolle. Der Betriebsaufwand für das Gesamtjahr 2003 nahm um 8% von 3241 Millionen Franken 2002 auf 2975 Millionen Franken ab. Damit war er so niedrig wie seit 1999 nicht mehr. Der Personal- und Sachaufwand sowie die Abschreibungen sanken 2003 auf den tiefsten Stand seit 1999.
Das Kreditportfolio von Business Banking Switzerland belief sich am 31. Dezember 2003 auf 139 Milliarden Franken und blieb somit gegenüber dem Vorjahr unverändert. Höheren Volumen bei den Privathypotheken standen niedrigere Volumen im Firmenkundengeschäft sowie eine weitere Reduzierung des Recovery-Portfolios gegenüber. Letzteres verkleinerte sich von 8,6 Milliarden Franken im Vorjahr auf 6,4 Milliarden Franken am 31. Dezember 2003. Diese positive Entwicklung drückte sich auch in den wichtigsten Kennzahlen zur Kreditqualität aus: Der Anteil der notleidenden Kredite verbesserte sich von 3,6% auf 3,2%, während der Anteil der gefährdeten Kredite an den Gesamtausleihungen 4,6% betrug (6,0% im Jahr 2002).
|
|
|
|
 |