UBS AG
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Geschäftsberichte 2002  
Jahresbericht Finanzbericht Handbuch
     
 

Die Geschäftseinheit Corporate and Institutional Clients von UBS Warburg erzielte im Geschäftsjahr 2002 einen Vorsteuergewinn von 3129 Millionen Franken. Der Gewinnrückgang von 17% gegenüber dem Vorjahr widerspiegelt die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2002, die insbesondere das Investment Banking und das Aktiengeschäft beeinträchtigten. Dieser Rückgang konnte indes durch das ausgezeichnete Ergebnis im Zins- und Devisengeschäft teilweise ausgeglichen werden. Der Gesamtaufwand verminderte sich um 7% und reflektierte damit den geringeren Personalaufwand infolge tieferer erfolgsabhängiger Entschädigungen sowie anhaltend erfolgreicher Kostenkontrolle.

Die Erträge für das Gesamtjahr lagen mit 14 100 Millionen Franken 10% tiefer als 2001. Im Investment Banking und im Aktiengeschäft gingen die Erträge gegenüber dem Vorjahr um 25% bzw. 12% zurück, was der reduzierten Marktaktivität zuzuschreiben ist. Die Erträge aus dem Zins- und Devisengeschäft stiegen gegenüber dem Vorjahr um 2%, hauptsächlich aufgrund eines markanten Wachstums in den Emerging Markets und im Principal-Finance-Geschäft.

Der Geschäftsaufwand nahm 2002 gegenüber dem Vorjahr um 7% auf 10 843 Millionen Franken ab. Der Rückgang fällt noch markanter aus, wenn man die Rückstellung von 90 Millionen Franken (65 Millionen US-Dollar) für den Aktienresearch- Vergleich in den USA sowie den Aufwand von 72 Millionen Franken für die Redimensionierung unseres Energiehandelsgeschäfts ausklammert. Die beträchtliche Aufwandsverminderung von 9% gegenüber 2001 ist Ausdruck der anhaltenden erfolgreichen Kostendisziplin.

Angesichts des gegenwärtigen Geschäftsumfelds bleibt das Kostenmanagement weiterhin zentral. Im Berichtsjahr stieg das Aufwand-Ertrags-Verhältnis vor Goodwill-Abschreibungen leicht auf 74% (72% im Jahr 2001). Das Verhältnis Personal- aufwand/Geschäftsertrag («compensation ratio») lag 2002 bei 55%. Die Zunahme gegenüber den 53% des Vorjahres reflektiert die im Vergleich zu den meisten Marktteilnehmern und angesichts der Marktlage starke Performance vieler unserer Geschäftsfelder.

UBS Capital wies für 2002 einen Vorsteuerverlust von 1761 Millionen Franken aus, der damit 727 Millionen Franken über jenem im Jahr 2001 lag. Der negative Geschäftsertrag belief sich im Berichtsjahr auf 1602 Millionen Franken, nachdem er 2001 noch 872 Millionen Franken betragen hatte. Schwierige Marktbedingungen zogen in allen Märkten und Branchen tiefere Bewertungen nach sich. Dadurch mussten hohe Wertberichtigungen vorgenommen werden, und die Möglichkeiten für umfangreiche Desinvestitionen blieben beschränkt.