Jahresbericht, Konzernrechnung und Rechnung des Stammhauses für das Geschäftsjahr 2007; Berichte des Konzernprüfers und der Revisionsstellefor Financial Year 2007 Reports of the Group and Statutory Auditors
A. Antrag
Der Verwaltungsrat beantragt, den Bericht über das Geschäftsjahr 2007 sowie die
Konzernrechnung und die Rechnung des Stammhauses für das Geschäftsjahr 2007 zu
genehmigen.
B. Erläuterungen
Die umfassende Berichterstattung von Verwaltungsrat und Konzernleitung über das
Geschäftsjahr 2007 ist in der «Konzernrechnung und Jahresrechnung Stammhaus»
enthalten. Zusätzliche Informationen über Strategie, Organisation und Aktivitäten des
Konzerns und der Unternehmensgruppen sowie über Risikobewirtschaftung und
Risikokontrolle finden sich in den entsprechenden Berichten («Strategie,
Geschäftsergebnisse, Mitarbeiter und Nachhaltigkeit» und «Risiko- und
Kapitalbewirtschaftung»). Informationen zur Corporate Governance entsprechend der
Richtlinie der SWX Swiss Exchange sowie des revidierten Schweizerischen
Obligationenrechts (OR) liefert der Bericht «Corporate Governance, Bericht über Saläre und
andere Entschädigungen 2007». Diese Dokumente sind auch im Internet unter
www.ubs.com/investors verfügbar. Den in der Schweiz im Aktienregister eingetragenen
Aktionären werden diese Berichte auf Verlangen zugestellt. Aktionäre in den USA, die bei
BNY Mellon Shareowner Services registriert sind, erhalten den Jahresbericht 2007 mit den
wichtigsten Informationen zum Geschäftsverlauf von UBS im Geschäftsjahr 2007.
Die Erfolgsrechnung des Konzerns schloss bei einem Geschäftsertrag von 31'980 Millionen
Franken und einem Geschäftsaufwand von 34'915 Millionen Franken mit einem Verlust vor
Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen von 2935 Millionen Franken und einem
den UBS-Aktionären zurechenbaren Jahresverlust von 4384 Millionen Franken ab. Das
Finanzdienstleistungsgeschäft (ohne Industriebeteiligungen) wies einen den UBS-Aktionären
zurechenbaren Reinverlust von 4970 Millionen Franken aus. Die Bilanzsumme des Konzerns
sank um 73,8 Milliarden Franken auf 2272,6 Milliarden Franken. Das den UBS-Aktionären
zurechenbare Eigenkapital belief sich auf 35,6 Milliarden Franken.
Die Rechnung des Stammhauses schloss mit einem Reinverlust von 4251 Millionen Franken
ab. Einem Geschäftsertrag von 21'339 Millionen Franken stand ein Geschäftsaufwand von
18'696 Millionen Franken gegenüber. Daraus ergab sich ein operativer Gewinn von 2643
Millionen Franken. Abschreibungen und Rückstellungen betrugen 11'440 Millionen Franken,
ausserordentlicher Ertrag 4 665 Millionen Franken, ausserordentlicher Aufwand 4 Millionen
Franken und Steuern 115 Millionen Franken.
Ernst & Young AG als Konzernprüfer und aktienrechtliche Revisionsstelle empfiehlt in ihren
Berichten an die Generalversammlung ohne Einschränkungen, die Konzernrechnung und
die Jahresrechnung des Stammhauses zu genehmigen. Der Konzernprüfer attestiert, dass
die Konzernrechnung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der UBS in Übereinstimmung mit den International
Financial Reporting Standards (IFRS) vermittelt und den schweizerischen
Gesetzesbestimmungen entspricht. Bezüglich des Stammhauses bestätigt die Revisionsstelle,
dass die Buchführung und die Jahresrechnung sowie der Antrag des Verwaltungsrates über
die Verwendung des Ergebnisses den schweizerischen Gesetzesbestimmungen und den
Statuten der UBS AG entsprechen.
Wie durch die UBS AG bereits gemeldet wurde, hat die Eidgenössische Bankenkommission
(EBK) eine Untersuchung eröffnet über die Auswirkungen der Hypothekenkrise in den USA
auf die UBS AG, die Ursachen der Verluste der UBS AG in diesem Bereich und über die
Frage, welche geeigneten Korrekturmassnahmen zu ergreifen sind. Zunächst wurde die UBS
AG aufgefordert, bis Ende des ersten Quartals 2008 einen Bericht mit einer detaillierten
Analyse der Ursachen dieser Verluste vorzulegen und Empfehlungen auszuarbeiten, wie
solche Ereignisse in Zukunft vermieden werden können. Um Objektivität zu gewährleisten,
wurden zwei Anwaltskanzleien sowie ein externer Wirtschaftsprüfer beigezogen, welche
die für den Bericht verantwortliche interne Arbeitsgruppe der UBS AG unterstützen.
Am 14. März 2008 veröffentlichte Ethos, schweizerische Anlagestiftung für nachhaltige
Entwicklung ("Ethos"), eine Pressemitteilung, wonach sie mit der UBS AG über das
nachstehende Vorgehen eine Einigung erzielt hat und ihren an der ausserordentlichen
Generalversammlung am 27. Februar 2008 gestellten Antrag auf eine Sonderprüfung nicht
weiter verfolgen wird. In etwa zum Zeitpunkt der ordentlichen Generalversammlung wird
die UBS AG ihren Aktionären eine detaillierte Zusammenfassung ihres Berichts an die EBK
zur Verfügung stellen. Die UBS AG wird die Aktionäre über den weiteren Verlauf der
Untersuchung durch die EBK informieren und weitere Berichte über die
Untersuchungsergebnisse veröffentlichen (vorbehaltlich der Zustimmung der EBK). Die UBS
AG wird zusammen mit Ethos einen unabhängigen Experten damit beauftragen, die
vollständigen Berichte und die entsprechenden Zusammenfassungen im Namen der
Aktionäre von UBS dahingehend zu prüfen, ob die Zusammenfassungen die vollständigen
Berichte angemessen wiedergeben.
Nach Abschluss der EBK-Untersuchung wird der Verwaltungsrat um Entlastung für das
Geschäftsjahr 2007 ersuchen.
Revised version of 1 April 2008