Rückwirkend zum 1. Januar 2005 wendet UBS den Standard
IFRS 2 – Aktienbasierte Vergütung an, der die Erfassung von
aktienbasierten Beteiligungsplänen regelt. Die Auswirkungen
der Erstanwendung von IFRS 2 werden in Anmerkung 1b) im
Anhang zur Konzernrechnung erläutert. Weitere Angaben
zu den Mitarbeiterbeteiligungsplänen von UBS, einschliesslich
der in die Bestimmung des Fair Value von Optionen einfliessenden
Parameter, finden sich in Anmerkung 30.
IFRS 2 schreibt vor, dass Mitarbeitern gewährte Aktienoptionen
als Kompensationsaufwand auf der Grundlage ihres
Fair Value am Tag der Gewährung erfasst werden. Die Aktienoptionen,
die UBS an ihre Mitarbeiter ausgibt, weisen bestimmte
Merkmale auf, die nicht vergleichbar sind mit jenen
von an aktiven Märkten gehandelten Optionen auf UBS-Aktien.
Deshalb kann UBS sich bei der Ermittlung des Fair Value
nicht auf Marktnotierungen abstützen, sondern nimmt anhand
eines Optionsbewertungsmodells Schätzungen vor. In
dieses Modell, eine Monte-Carlo-Simulation,
fliessen unter
anderem Zinsen, erwartete Dividenden, Volatilitätskennzahlen
sowie das auf der Grundlage spezifischer
Daten ermittelte
Ausübungsverhalten der UBS-Mitarbeiter ein.
Einige der Inputs können nicht aus Marktbeobachtungen
ermittelt werden, sondern müssen geschätzt oder auf der
Basis verfügbarer Daten abgeleitet werden. Die Anwendung
verschiedener Schätzwerte hätte unterschiedliche Optionswerte
zur Folge, wodurch wiederum ein höherer oder niedrigerer
Kompensationsaufwand resultieren würde.
Für die Bewertung von Optionen existieren mehrere
anerkannte Modelle. Keines davon kann als bestes oder bezüglich
Korrektheit überlegenes Modell bezeichnet werden.
Das von UBS verwendete Modell hat die Eigenschaft, einige
der speziellen Gesichtspunkte, denen die Mitarbeiteroptionen
unterliegen, abbilden zu können. Würde ein anderes
Modell verwendet, würde die Optionsbewertung von der
bestehenden abweichen, selbst wenn die gleichen Inputs
verwendet würden.
Deshalb könnte die Verwendung von unterschiedlichen
Inputs verbunden mit unterschiedlichen Modellen einen signifikanten
Einfluss auf den Fair Value der Mitarbeiteroptionen
haben. Der Fair Value könnte entweder höher oder
tiefer als derjenige sein, der durch das verwendete Modell
erzeugt wurde.