Die Ergebnisse jeder Geschäftseinheit werden nach den
UBS-Grundsätzen zur Managementrechnung ausgewiesen.
Die Darstellung nach Geschäftssegmenten widerspiegelt
die Organisationsstruktur von UBS und die entsprechenden
Führungsverantwortlichkeiten. Die konzerninternen Verrechnungen
sind in den Ergebnissen der einzelnen Geschäftseinheiten
enthalten.
Zuordnung von Erträgen und Aufwendungen zwischen den
einzelnen Geschäftseinheiten: Die Zuordnung der Erträge aus
Geschäften mit externen Kunden zu den einzelnen Geschäftseinheiten
erfolgt auf der Grundlage von Vereinbarungen.
Leistungsverrechnungen
zwischen Geschäftseinheiten werden in
den Büchern der beiden betroffenen Einheiten
vorwiegend unter
«Dienstleistungen von / an andere(n) Geschäftseinheiten»
ausgewiesen. Transaktionen zwischen den Geschäftseinheiten
werden zu intern festgelegten Transferpreisen oder zu marktüblichen
Konditionen verrechnet. Die Aufwendungen des Corporate
Center werden, sofern und soweit angemessen, den
einzelnen Geschäftseinheiten zugeordnet.
Der Erfolg Zinsengeschäft wird den einzelnen Geschäftseinheiten
auf der Grundlage ihrer Bilanzpositionen zugeordnet.
Die Refinanzierung der Aktiven und die Anlage der
Passiven erfolgen für Geschäftseinheiten, die im Finanzdienstleistungsgeschäft
tätig sind, über die zentralen Treasury-
Abteilungen, und die resultierende Nettomarge wird dem
Ergebnis der jeweiligen Geschäftseinheit zugerechnet. Um
die Zuordnung zu vervollständigen, wird den Geschäftseinheiten
des Finanzdienstleistungsgeschäfts ein Zinsertrag
für das ihnen allozierte regulatorische Kapital (ergänzt um
Goodwill und den Überschuss an immateriellen Anlagen,
siehe weiter unten) gutgeschrieben.
Der Erlös aus dem Kommissionsgeschäft wird der kundenverantwortlichen
Geschäftseinheit gutgeschrieben. Die
Zuordnung der Erträge aus Geschäften mit Kunden, bei denen
mehrere Geschäftseinheiten zur Wertschöpfung beitragen,
erfolgt auf der Grundlage von Vereinbarungen.
In der internen Managementberichterstattung und in
der Ergebnisdiskussion ermittelt UBS die Kreditrisikokosten
anhand eines Konzepts der erwarteten Kreditrisikokosten.
Die erwarteten Kreditrisikokosten entsprechen den durchschnittlichen
jährlichen Kosten, welche aufgrund von Positionen
im aktuellen Portfolio, die in Zukunft als gefährdet
eingestuft werden, erwartet werden. Die für die einzelnen
Unternehmensgruppen ausgewiesenen abgegrenzten erwarteten
Kreditrisikokosten entsprechen den erwarteten
Kreditrisikokosten für das entsprechende Portfolio zuzüglich
einer dreijährigen Amortisierung des Differenzbetrags zwischen
den Wertberichtigungen
für Kreditrisiken sowie den
erwarteten Kreditrisikokosten. Die Differenz zwischen der
Summe dieser abgegrenzten erwarteten Kreditrisikokosten,
die den Unternehmensgruppen oder Geschäftseinheiten belastet
werden, und den auf Konzernebene
für die Finanzberichterstattung ausgewiesenen Wertberichtigungen für
Kreditrisiken wird dem Corporate Center zugeordnet.
Die regulatorischen Kapitalanforderungen für die einzelnen
Geschäftseinheiten werden berechnet auf Basis von
10% der nach BIZ-Richtlinien definierten risikogewichteten
Aktiven. Zur Messung des Kapitalverbrauchs der Geschäftseinheiten
wird das regulatorische Kapital mit dem Goodwill
und dem Überschuss an immateriellen Anlagen ergänzt. Die
Rendite auf dem allozierten regulatorischen Kapital ist eine
Kennzahl zur Leistungsmessung für die Investment Bank und
die Einheit Business Banking Switzerland.
Der Personalbestand, angegeben auf Vollzeitbasis («fulltime
equivalents» / FTE), errechnet sich als ein Prozentsatz
der Arbeitsstunden, die fest angestellte Mitarbeiter mit
einem 100%-Pensum in der Regel leisten. Das FTE für eine
einzelne Person kann nicht höher sein als 1,0. Der Personalbestand
umfasst sämtliche Mitarbeiter (inklusive Mitarbeiter
in Ausbildung), mit Ausnahme externer Vertragspartner.