IBAN in der Schweiz

Präzise Kontonummern und eindeutige Bezeichnungen des Zahlungsempfängers und dessen Empfängerbank sind Voraussetzungen für eine fehlerfreie, rasche, sichere und kostengünstige Abwicklung einer Zahlung. Dies sowohl für grenzüberschreitende Zahlungen als auch für Zahlungen innerhalb der Schweiz. Als Hilfsmittel dazu dient das standardisierte Kontonummernformat IBAN.

Im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr ist die IBAN bereits heute erfolgreicher Standard. Nun findet sie auch in der Schweiz Anwendung. Die 21-stellige IBAN soll die herkömmliche Kontonummerndarstellung zukünftig vollständig ersetzen.
Stellen Sie daher Ihren gesamten Zahlungsverkehr schon heute auf die IBAN um. Ist Ihnen die IBAN des Begünstigten nicht bekannt und ist diese nicht auf der Rechnung aufgeführt, dann fragen Sie beim Begünstigten nach.
Wenn Sie andererseits eine Rechnung stellen, dann teilen Sie Ihren Zahlungspflichtigen die IBAN mit. Bei Rechnungsstellung ins Ausland ist zudem die Angabe des BIC (Bank Identifier Code) notwendig. Beide Angaben sind auf Ihrem Papier-Kontoauszug oder in UBS e-banking ersichtlich. Die IBAN finden Sie darüber hinaus auch auf Ihrer UBS Maestro Card.
In der Schweiz werden Zahlungen ohne IBAN momentan noch ohne zusätzliche Fremdkosten abgewickelt. Allerdings ist es möglich, dass bereits in den nächsten Jahren auch bei Inlandszahlungen zusätzliche Kosten verrechnet werden. Aus diesem Grund lohnt es sich, die IBAN schon heute statt dem bisherigen bankbezogenen Kontonummernformat bei all Ihren Zahlungen zu verwenden. So sind Sie optimal vorbereitet.
Generell gilt: Wenn Sie Ihre Zahlungen mit Daueraufträgen auslösen oder in UBS e-banking Zahlungsvorlagen erfasst haben, dann denken Sie daran, auch diese in UBS e-banking mit IBAN beziehungsweise BIC zu ergänzen. Vergessen Sie nicht, auch die in Ihrer Offline-Erfassungssoftware gespeicherten Stammdaten anzupassen