Leistungsmessung und -beurteilung

Die Fähigkeiten, das Wissen und die Ambitionen der Mitarbeiter von UBS sind zusammen mit einer Unternehmenskultur, die Leistung belohnt, ausschlaggebend, dass UBS als Unternehmen und für seine Kunden Werte schafft.

Die Prozesse zur Leistungsmessung fördern das ganze Jahr über die Mitarbeiterentwicklung, festigen die Leitwerte des Konzerns und gewährleisten, dass die Mitarbeiter über die notwendigen Fähigkeiten verfügen, um die langfristige Strategie – nämlich die weltweiten Trends bei der Vermögensbildung zu nutzen – umzusetzen.
Der Dialog zwischen Mitarbeiter und Vorgesetztem fördert in den Augen von UBS eine angemessene Leistungsbeurteilung. Eine nachweisbare Leistung wiederum bildet die Grundlage für ein meritokratisches System. Deshalb sind alle Mitarbeiter in einen Leistungsmessungsprozess eingebunden, bei dem die individuellen Leistungen spezifischen Zielen gegenübergestellt werden. Der 1996 eingeführte so genannte PMM-Prozess (Performance Measurement and Management) stellt spezifische Erwartungen an Verhalten und Tätigkeit des Mitarbeiters, die der Erfahrung und dem Rang entsprechen (und im Laufe der Karriere zunehmen). Beispielsweise enthält die Beurteilung der Mitarbeiter einen Punkt zu «Kundenorientierung». Die Anforderungen, um diesen Punkt zu erfüllen, variieren jedoch je nach Funktion oder Rolle erheblich.
Jeder Mitarbeiter vereinbart mit dem beurteilenden Vorgesetzten zu Beginn des Jahres bestimmte persönliche Ziele. Diese Ziele betreffen Kunden, Mitarbeiter und Team, den Beitrag zum geschäftlichen Erfolg und Fachwissen und können in der PMM-Online-Applikation das ganze Jahr hindurch angepasst werden. Im vierten Quartal werden die Leistungen vom Mitarbeiter selbst, vom Linienvorgesetzten sowie oftmals von Arbeitskollegen, internen Kunden und Direktunterstellten den vereinbarten Zielen gegenübergestellt.
Dank dieses Systems zur Leistungsmessung kann UBS sowohl in Geschäftsbereichen als auch bei bestimmten Mitarbeiterkategorien gezielt auf persönliche Entwicklungsbedürfnisse reagieren. 2007 unterstützte das PMM-Tool beispielsweise ein Programm zur Förderung von Personalentwicklungs- und Managementfähigkeiten in Global Wealth Management & Business Banking. Es trug auch dazu bei, ein Schulungsprogramm für Mitglieder des mittleren Kaders aus dem ganzen Unternehmen zu konzipieren, das half, eine Reihe einheitlicher Managementfähigkeiten zu entwickeln. Das Programm wurde nach einer genauen Analyse des Managementkompetenzprofils im PMM-System erarbeitet. Dies erwies sich als effiziente Methode, um in der betreffenden Gruppe die notwendigen Managementfähigkeiten aufzubauen.
Für die vollamtlichen Mitglieder des Verwaltungsrates, die Mitglieder der Konzernleitung sowie die Mitglieder des Group Managing Board gilt im Grossen und Ganzen der gleiche PMM-Prozess wie für andere Mitarbeiter. Eine wesentliche Rolle spielt dabei, ob die für die Unternehmensbereiche definierten Finanzziele erreicht wurden. Auch Führungsqualitäten, geschäftsübergreifende Zusammenarbeit, strategisches Denken und der Beitrag zugunsten anderer Unternehmensgruppen werden beurteilt.