UBS AG
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2002

Wichtige Ereignisse:
Schweiz und die Welt

Wichtige Ereignisse:
UBS AG

2002

Am 1. Januar werden in 12 der 15 EU-Länder Euro Banknoten und Münzen eingeführt.

Der Konjunkturrückgang der Schweizer Industrie setzt sich auch im Jahr 2002 fort.

Im Februar beginnt das Verfahren gegen Slobodan Milosevic.

Nach dem Tod des Anführers der Unita Rebellen Jonas Savimbi (und nach Jahrzehnten Bürgerkrieg) unterzeichnet die Regierung von Angola ein Waffenstillstandsabkommen mit den Rebellen.

Wiederwahl von Robert Mugabe zum Präsidenten von Simbabwe trotz internationaler Vorwürfe wegen gravierenden Wahlbetrugs.

Der französische Präsident Jacques Chirac wird im Mai wiedergewählt.

Im Mai wird Osttimor unabhängig.

Nach den Terrorangriffen vom 11. September bildet die Bush-Regierung das Department of Homeland Security.

Goldenes Jubiläum von Königin Elizabeth II. (Juni)

Brasilien gewinnt die Fussballweltmeisterschaft zum fünften Mal.

Seit 2000 hat sich der Wert von Nasdaq um fast 75 Prozent verringert (Juli).

US Telekommunikationsriese WorldCom meldet Konkurs an (grössenmässig übertrifft dies den Konkurs von Enron, den bisher grössten).

Nach über einer Woche heftiger Regenfälle erleiden viele Gebiete Mitteleuropas und Südwestrusslands Überflutungen (August).

Der UN-Weltgipfel über nachhaltige Entwicklung findet in Südafrika statt (August/September).

Im September wird die Schweiz das 190. und Osttimor das 191. Mitglied der Vereinten Nationen.

Die Regierungskoalition von Bundeskanzler Gerhard Schröder gewinnt die Parlamentswahlen in Deutschland (September).

Nordkorea
gesteht ein, dass es Nuklearwaffen entwickelt.

Jimmy Carter, Ex-Präsident der USA, erhält den Friedensnobelpreis.

Im Oktober erringt Luiz Inacio Lula de Silva einen erdrutschartigen Sieg bei den brasilianischen Präsidentschaftswahlen.

Die Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung gewinnt die Parlamentswahlen in der Türkei.

Hu Jintao wird als Nachfolger von Jiang Zemin Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas.

Am EU-Gipfeltreffen in Kopenhagen laden die Regierungsspitzen der 15 Mitgliedsländer zehn weitere Länder offiziell ein, im Jahr 2004 der Europäischen Union beizutreten.

Roh Moo Hyun
wird zum Präsidenten von Südkorea gewählt.

Die Partei von Präsident Daniel Arap Moi, die Kenia seit dessen Unabhängigkeit (1963) regiert hat, verliert die Präsidentschaftswahlen.

Im Januar bestätigt eine Umfrage der Scorpio Partnership Ltd., dass UBS weiterhin die weltweit grösste Privatbank mit einem Gesamtfondswert von USD 433.5 Milliarden ist (nach USD 416 Milliarden im Jahr 2000).

UBS verkauft die Privatbank HYPOSWISS (Schweizerische Hypotheken- und Handelsbank), eine 100%-ige Tochter, an die St. Galler Kantonalbank. Der am 8. Februar angekündigte Verkauf gilt rückwirkend per 1. Januar 2002.

UBS Warburg erhält von Enron eine Exklusivlizenz zur Ausführung von Erdgas- und Energiehandelsoperationen in Nordamerika.

Im Geschäftsjahr 2001 erzielte UBS einen Reingewinn nach Steuern von CHF 4973 Millionen, 36% tiefer als im Vorjahr. Der Personalbestand liegt bei 69'985, das Eigenkapital bei CHF 43'530 Millionen.

In Zusammenarbeit mit UBS wird die Postfinance ab Mai 2003 auch Gelbe Hypotheken und Gelbe Geschäftskredite anbieten können.

Ab dem 8. April treten die Vermögensverwaltungseinheiten von UBS Asset Management neu weltweit unter der Marke UBS Global Asset Management auf. Der neue Name ersetzt die Marken Brinson Partners, Brinson Advisors und Brinson Canada in Nord- und Südamerika, Phillips & Drew in Grossbritannien sowie UBS Asset Management in den Regionen Europa, Mittlerer Osten, Afrika und Asien/Pazifik.

Peter Böckli

 

An der ordentlichen Generalversammlung vom 18. April tritt Markus Kündig, nebenamtlicher Vizepräsident des Verwaltungsrates, infolge Erreichens der Altersgrenze von seinem Amt zurück. Sein Nachfolger ist Peter Böckli.




Ernesto BertarelliErnesto Bertarelli
 

Ernesto Bertarelli

Die Aktionäre wählen Ernesto Bertarelli, CEO von Serono International AG, für eine vierjährige Amtszeit als neues Mitglied in den Verwaltungsrat.







UBS lanciert eine globale Diversity-Initiative, die bestehende regionale und konzernweite Initiativen und Richtlinien in den verschiedenen Geschäftseinheiten rund um den Globus verbindet und koordiniert.

Am 11. Juni ernennt US Präsident George W. Bush Joseph J. Grano Jr., Chairman und CEO von UBS PaineWebber, zum Vorsitzenden des Homeland Security Advisory Council.

Der US-Anwalt Ed Fagan reicht am 19. Juni in New York die angekündigte Sammelklage zur Entschädigung von Apartheidopfern gegen Citigroup, Inc., UBS AG und die Credit Suisse Group ein. UBS gibt bekannt, dass sie die Klage mit allen juristischen Mitteln bekämpfen wird, und weist die Forderungen von Ed Fagan entschieden zurück.

Marcel RohnerMarcel Rohner
 

Marcel Rohner

Im Juli erweitert UBS ihre Konzernleitung um vier Mitglieder: John Fraser, Chairman & CEO UBS Global Asset Management, Clive Standish, Chairman & CEO UBS Asia/Pacific, Mark Sutton, President & COO UBS PaineWebber, sowie Marcel Rohner, neu ernannter CEO UBS Wealth Management & Business Banking. Diese Unternehmensgruppe umfasst die bisherige Einheit UBS Switzerland. Stephan Haeringer wird neu stellvertretender Präsident der Konzernleitung und wechselt in das Corporate Center. Georges Gagnebin, zurzeit CEO UBS Private Banking, wird Chairman der Unternehmensgruppe UBS Wealth Management & Business Banking.

John CostasJohn Costas

John Costas

 

Im August verlässt Markus Granziol, Chairman UBS Warburg, UBS. Sein Nachfolger ist John Costas, bisher CEO UBS Warburg.







Am 2. August wird eine weitere Apartheid-Sammelklage durch den südafrikanischen Anwalt Paul Ngobeni eingereicht.

UBS lanciert das UBS Leadership Institute, ein systematischer Ansatz interne Führungstalente zu fördern.

In seiner Liste der besten globalen Banken prämiiert das Finanzmagazin Global Finance UBS mit den Auszeichnungen "Best Private Bank" und "Best Bank in Switzerland".

Am 1. November 2002 teilt UBS mit, dass sie ihre 91,15%ige Beteiligung an der Hirslanden Holding AG veräussert. Der Wert der Transaktion, einschliesslich Verbindlichkeiten, beläuft sich auf CHF 930 Millionen.

Unabhängig von den im Juni und August 2002 eingereichten Klagen wird am 12. November eine dritte Apartheid-Sammelklage von US-Anwalt Michael Hausfeld eingereicht. Die Klage richtet sich gegen 20 europäische und amerikanische Unternehmen, darunter auch UBS. Ihnen wird vorgeworfen, die Rassentrennungspolitik und damit verbundenen Menschenrechtsverletzungen in Südafrika unterstützt zu haben. UBS weist die Klage energisch zurück.

Im November erlässt die Wolfsberg-Gruppe neue weltweite Richtlinien zur Bekämpfung von Geldwäscherei betreffend Geschäftsbeziehungen im Correspondent Banking.

Seite zuletzt geändert am: 12. November 2007, 14:24

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