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Kernelemente der Beschlussfassung
Kernelemente der Beschlussfassung des Compensation Committee  Der Prozess und die EntscheidungenBei der Festsetzung der individuellen Kompensation für die Führungskräfte berücksichtigt der Ausschuss: das Ergebnis des Konzerns und der Unternehmensgruppe; die individuellen Leistungen und den persönlichen Beitrag
der einzelnen Führungskraft; die Höhe der Kompensationen vergangener Jahre; die Beurteilung durch den Präsidenten des Verwaltungsrates;
und Marktdaten von Konkurrenzunternehmen.
Marktdaten sind jedoch nur einer mehrerer Faktoren im
Kompensationsentscheidungsprozess. Marktdaten dienen
als Orientierungshilfe, beeinflussen die individuelle Kompensationsentscheidung
aber nicht direkt. Bei der Festlegung der
Kompensation von Mitgliedern der Konzernleitung zieht
das Human Resources and Compensation Committee zudem die Vorschläge des
Group Chief Executive Officer in Betracht. Massgebliche KonkurrentenDie Höhe der Kompensation sowie der Sach- und Zusatzleistungen
richtet sich in erster Linie nach dem erzielten Konzernergebnis,
wird aber auch anhand der Entschädigungen
bewertet, die massgebliche Konkurrenten ausrichten. Zu
Vergleichszwecken
herangezogen werden Konkurrenzunternehmen,
deren Kerngeschäft mit demjenigen von UBS
vergleichbar
ist und die eine ähnliche Unternehmensgrösse,
geografische Verteilung, Geschäftsstrategie und Performance
haben. Typischerweise sind dies die Unternehmen,
von denen UBS mit grosser Wahrscheinlichkeit führende
Mitarbeiter abwirbt oder an die UBS führende Mitarbeiter
verliert. Konkurrenzfähige Kompensationen auf Führungsstufe
sind daher von grösster Wichtigkeit, um zu vermeiden,
dass UBS-Führungstalente und damit Erfahrung an ihre Konkurrenten
verliert. Der relevante Arbeitsmarkt für oberste
Führungskräfte konzentriert sich im Wesentlichen auf die
folgenden neun Konkurrenzunternehmen: Credit Suisse,
Deutsche Bank, Bear Stearns, Citigroup, Goldman Sachs, JPMorgan
Chase, Lehman Brothers, Merrill Lynch und Morgan
Stanley. Das HR and Compensation Committee ist der Ansicht, dass
die Kompensationssysteme von UBS im Vergleich mit diesen
neun Unternehmen gut abschneiden. Für bestimmte Positionen
und für andere Untersuchungen (darunter die «Best
Practice»-Beurteilung) können auch andere Konkurrenzunternehmen
in den Vergleich aufgenommen werden (beispielsweise
andere bedeutende internationale Banken, grosse
Schweizer Privatbanken, Private-Equity-Firmen und Hedge
Funds, die für UBS-Mitarbeiter in zunehmendem
Masse attraktive Alternativen werden). Festlegung der Bonusziele 2007Im Februar 2007 definierte das Human Resources and Compensation Committee
die individuellen Bonusziele der obersten Führungskräfte.
Hierzu ermittelte der Ausschuss zunächst die persönliche
leistungsabhängige Vergütung für 2006 und anschliessend
die folgenden Beträge: Ein fester Prozentanteil (Erhöhung oder Kürzung) entsprechend
der Differenz zwischen den finanziellen Planzahlen
für 2007 und den tatsächlichen Ergebnissen für
das Jahr 2006. Als Ergebnisse für 2006 wurden das den
UBS-Aktionären zurechenbare Ergebnis auf Konzernstufe
und, wo anwendbar, das Ergebnis vor Steuern, bereinigt
um Goodwill-Funding und Wertminderungskosten, auf
Stufe Unternehmensgruppe herangezogen. Eine feste Kürzung von durchschnittlich 5% des gemäss
unter Abschnitt 1) ermittelten Betrags, als Produktivitätsgewinn
an die Aktionäre. Daraus folgt, dass eine in beiden
Jahren gleich hohe Kompensation nur dann erreicht wurde,
wenn 2007 eine im Vergleich mit 2006 insgesamt 5%
höhere Unternehmensperformance erzielt wurde. Haben
sich die Geschäftsergebnisse 2006 gegenüber dem Vorjahr
nicht verbessert, fiel die leistungsabhängige Vergütung
der obersten Führungskräfte – vor der definitiven individuellen
Anpassung – im Schnitt 5% geringer aus. Eine individuelle, im Ermessen des Ausschusses liegende
Erhöhung oder Kürzung, bei der das Leistungspotenzial,
veränderte Funktionen und die herrschenden Wettbewerbsverhältnisse
berücksichtigt wurden.
Festlegung der tatsächlichen Vergütungen für 2007Anfang Februar 2008 wurden die 2007 erzielten Ergebnisse
mit den Planzahlen für 2007 (Finanzziele von UBS und der
Unternehmensgruppen) verglichen und an Vergleichsgrössen
der Konkurrenz gemessen. Die leistungsabhängige Vergütung der obersten Führungskräfte bei Global Wealth Management
& Business Banking, bei Global Asset Management
und in der Investment Bank basierte zu gleichen Teilen
(50:50) auf der Finanzperformance von UBS insgesamt und
den Ergebnissen der betreffenden Unternehmensgruppe.
Die leistungsabhängige Vergütung für Führungskräfte auf
Stufe Konzern und im Corporate Center beruhte ausschliesslich
auf der Finanzperformance von UBS. Daraus ergab sich
ein fester theoretischer Betrag der leistungsabhängigen Vergütung
für jede Führungskraft.
Dieser Betrag wurde anschliessend anhand mehrerer zusätzlicher
Faktoren geprüft: persönliche Leistung gemessen
an Zielen, zusätzliches Leistungspotenzial, Führungsqualitäten
und der Beitrag zum Gesamterfolg von UBS. Aufgrund
dieser qualitativen Beurteilung wurde die theoretische
leistungsabhängige Vergütung nach freiem Ermessen um bis
zu 25% erhöht oder reduziert.
Nähere Informationen finden Sie in diesem Bericht im Abschnitt
«Höchste Gesamtentschädigung eines Konzernleitungsmitglieds».
Marcel Rohner war bis Anfang Juli 2007 Chairman und
CEO von Global Wealth Management & Business Banking.
Aufgrund des ausgezeichneten Gesamtjahresergebnisses
dieser Unternehmensgruppe hatte er Anrecht auf eine
leistungsabhängige Vergütung für die Zeit, in der er diese
Position bekleidete. Er entschied sich jedoch, auf diese Vergütung
für das Jahr 2007 zu verzichten.
Im letzten Quartal des Geschäftsjahres ernannte Konzernleitungsmitglieder
werden im Allgemeinen aufgrund
ihrer
Group-Managing-Board-Ziele und Performanceziele
beurteilt. Allerdings wird auch das Konzernergebnis
berücksichtigt.
Im Februar 2008 wurden den obersten Führungskräften
keine als langfristiger Anreiz dienende Aktienoptionen zugeteilt. Leistungsabhängige Faktoren für die Festlegung der Kompensation 2007 der obersten FührungskräfteBei der Festlegung der leistungsabhängigen Vergütung der
obersten Führungskräfte berücksichtigte das Human Resources and Compensation
Committee folgende Faktoren:
Faktoren, die zu einem Übertreffen der Ziele 2007 führten:
Alle Geschäftseinheiten von Global Wealth Management
& Business Banking erzielten Rekordergebnisse. Der Neugeldzufluss
in dieser Unternehmensgruppe lag 37% über
dem Vorjahr. Der Bereich Investment Banking (Corporate Finance) erzielte
2007 ein Spitzenergebnis: Er steigerte den Nettoertrag
um 39% gegenüber 2006. Zurückzuführen ist dies
auf ein zweistelliges Wachstum in den Regionen Asien / Pazifik
und Europa, Nahost und Afrika. Die Geschäftseinheiten der Region Asien / Pazifik leisteten
2007 einen Rekordbeitrag an die globalen Erträge von
UBS.
Faktoren, die bewirkten, dass die Ziele nicht erreicht
wurden:
Für das Gesamtjahr 2007 wies UBS ein den UBS-Aktionären
zurechenbares negatives Konzernergebnis von
4384 Millionen Franken aus. Zurückzuführen war dies
ausschliesslich auf die sehr schwachen Handelserträge
und Abschreibungen der Einheit Fixed Income, Currencies
and Commodities (FICC). Der Nettoneugeldzufluss für das Gesamtjahr 2007 nahm
wegen Abflüssen aus Global Asset Management insgesamt
um 7,3% auf 140,6 Milliarden Franken ab. Trotz der ausgezeichneten Ergebnisse im Wealth und
Asset
Management resultierte für das Gesamtjahr 2007
eine negative Eigenkapitalrendite von 10,2%, verglichen
mit 26,4% 2006. Das Ergebnis pro Aktie 2007 war mit 2.49 Franken negativ,
nachdem es 2006 mit 5.57 Franken positiv ausgefallen
war. Die Eigenkapitalrendite von UBS und die Gesamtrendite
für die Aktionäre liegen unter dem Durchschnitt der
Hauptkonkurrenten. Seit dem dritten Quartal 2007 weist
die UBS-Aktie eine schlechtere Performance auf als die
Aktien der Konkurrenz. Die UBS-Aktie schnitt auch deutlich
schlechter ab als der SMI und der DJ.
Andere berücksichtigte Faktoren:
Der Gewinn vor Steuern von Global Asset Management
sank im Vorjahresvergleich um 5,5%. Ohne die Kosten
für die Schliessung von Dillon Read Capital Management
in Höhe von 384 Millionen Franken hätte die Unternehmensgruppe
das Vorjahresergebnis jedoch um 22% übertroffen
und ein Rekordresultat erzielt.
Wegen der 2007 erlittenen Verluste sind die Vergütungen
für die obersten Führungskräfte um 67% niedriger ausgefallen
als 2006. Von sämtlichen an die UBS-Mitarbeiter im Jahr
2007 ausgerichteten leistungsabhängigen Vergütungen entfielen
0,56% auf die obersten Führungskräfte. Dies liegt
deutlich unter den 1,85% im Jahr 2006.
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