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Wealth Management Research
UBS Bankfachwörterbuch  
     
 

UBS Bankfachwörterbuch
UBS Bankfachwörterbuch

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Macro / macro / macro / macro
Hedge-Fund-Strategie, bei der in Währungen, Zinsindizes, Rohstoffen, Gold, Anleihen und festverzinslichen Wertpapieren investiert wird und die auf globalen makroökonomischen Fundamentalanalysen basiert. Macro-Hedge-Funds sind die ältesten und auch bekanntesten Hedge-Funds und zeichnen sich durch ihr sehr hohes Handelsvolumen und die Vielzahl der eingesetzten Handelsinstrumente aus. Sie sind als sehr spekulativ einzustufen, da die Manager in besonders hohem Mass Fremdkapital einsetzen und mit derivativen Finanzinstrumenten, insbesondere mit Financial Futures, handeln. Ziel ist, durch die Hebelwirkung des Einsatzes von Fremdkapital die Rendite des Hedge-Funds zu erhöhen.

Maestro-Karte / carte Maestro / carta Maestro / Maestro card
Zahlungsinstrument, mit dem man in der Schweiz und weltweit bargeldlos bezahlen, bargeldlos tanken und am Geldautomaten Bargeld beziehen kann. Im Ausland kann, wo auch immer das Cirrus-Logo sichtbar ist, Bargeld in der jeweiligen Landeswährung bezogen werden. Weiter ermöglicht die CASH-Funktion das münzfreie Bezahlen z.B. beim Parken, für Bus und Tram sowie an zahlreichen Verkaufspunkten in der ganzen Schweiz. Siehe auch CASH.

Maintenance-Margin / marge de maintenance / margine di mantenimento / maintenance margin
Betragshöhe, welche das Margenkonto während der Laufzeit eines Terminkontrakts mindestens aufweisen muss.

Majorisierung / majoration / maggiorazione / stagging (GB); flipping (US)
Absichtlich erhöhte Zeichnung bei einer Emission. Rechnet ein Investor mit einer starken Überzeichnung bei einer Emission, insbesondere bei einem IPO, wird er eine grössere Menge zeichnen, als er tatsächlich zu erwerben beabsichtigt. Durch dieses Vorgehen erhofft er sich, trotz Zuteilungskürzungen den eigentlich gewünschten Betrag zu erhalten. Verwandt mit der Majorisierung ist die Konzertzeichnung, bei der eine Zeichnung gleichzeitig bei verschiedenen Banken eingereicht wird.

Makler
Kurzform von Börsenmakler.

Management-Buy-out / management buyout / management buyout / management buyout
Übernahme des Aktienkapitals oder grosser Aktienpakete durch Manager, die bereits im Unternehmen tätig sind. Oft kombiniert mit Änderungen der Führungsstruktur und Rechtsform des Unternehmens.

Mantel / manteau / manto / share or bond certificate (without coupon sheet and renewal form)
Aktien- oder Obligationenurkunde ohne Couponbogen und Talon. Siehe auch Aktienmantel.

Maple Leaf / Feuille d'érable / Maple leaf / Maple Leaf
Kanadische Goldmünze von 1 Unze Feingold mit einem Nominalwert von 50 CAD. Es werden auch Münzen mit einem Gehalt von 1/2, 1/4 und 1/10 Unze geprägt.

Marchzins / intérêt couru / interesse pro rata / accrued interest
Auch: laufender Zins, Stückzins, Bruchzins, Ratazins. Ein seit dem letzten Zinstermin bis zu einem bestimmten Zeitpunkt aufgelaufener Zins.

Marge / marge / margine / margin
(1) Differenz zwischen Aktiv- und Passivzinssätzen einer Bank, zwischen An- und Verkaufspreisen oder zwischen Geld- und Briefkursen. Siehe auch Zinsmarge, Ecart.
(2) Im Börsen-, Optionen-, Devisen- und Edelmetallhandel: die beim Abschluss eines Termingeschäfts bzw. beim Verkauf einer Option zu hinterlegende Sicherheit zur Abdeckung des Kursrisikos. Siehe auch Margenkonto, Initial Margin, Variation-Margin.
(3) Belehnungsgrenze bei der Gewährung von Lombardkrediten. Siehe auch Sicherheitsmarge.

Margenkonto / compte sur marge / conto a margine / margin account
Konto, das beim Abschluss von Temingeschäften zwingend geführt werden muss, um die für diese Geschäfte erforderlichen Margen zu verbuchen. Siehe auch Initial Margin, Maintenance-Margin, Variation-Margin.

Margin-Call / appel de marge / margin call / margin call
Aufforderung zur Nachschusszahlung aufgrund einer Nachschusspflicht zur Erhöhung der Deckung von belehnten Wertpapieren oder von Terminkontrakten, wenn deren Kurswert unter eine bestimmte Grenze gesunken ist. Siehe auch Margenkonto, Maintenance-Margin.

Market-Maker / teneur de marché; contrepartiste / market maker / market maker
Börsenmitglied, das für bestimmte Wertpapiere Geld- und Briefkurse stellt und auf eigenes Risiko und Rechnung eigene selbst handelt.

Market-Order
Synonym von Bestensauftrag.

Marketperform
Relative Einschätzung eines Titels zum betreffenden Sektor. Die erwartete Performance gegenüber der Benchmark liegt über einen bestimmten Anlagehorizont bei +/-10%.

Market-Timing / market timing / market timing / market timing
Hedge-Fund-Strategie, bei der in nur einer oder zwei Asset-Klassen in Abhängigkeit von der zu erwartenden Wirtschafts- oder Marktsituation investiert wird.

Markowitz-Modell
Siehe auch moderne Portfoliotheorie.

Marktineffizienz / inefficience du marché / inefficienza di mercato / market inefficiency
Ungleichverteilung von Informationen, Liquidität, Know-how usw. am Markt. Daraus können Preis-, Kurs- oder Zinsdifferenzen zu einem bestimmten Zeitpunkt an verschiedenen Börsenplätzen resultieren.

Marktkapitalisierung
Synonym von Börsenkapitalisierung.

Marktmanipulation / manipulation du marché / manipolazione del mercato / market manipulation
Marktmanipulation begeht, wer durch Scheingeschäfte, andere Transaktionen ohne nachvollziehbaren wirtschaftlichen Hintergrund oder blosse Ordereingabe absichtlich den Anschein von Marktaktivitäten erweckt oder Angebot und Nachfrage, Börsenkurs oder Bewertung von Effekten verzerrt.

Mark-to-Market / mark to market / mark to market / mark-to-market
Tägliche Neubewertung von zumeist an der Börse gehandelten derivativen Kontrakten zur Berechnung der täglichen Gewinne oder Verluste auf der entsprechenden Position.

Marktrisiko
Synonym von systematisches Risiko.

MasterCard / MasterCard / MasterCard / MasterCard
Internationales Unternehmen für elektronische Zahlungssysteme, welches u.a. die Kreditkarte MasterCard und Maestro anbietet.

Matcher / matcher / matcher / matcher
Systemkomponente der SWX Swiss Exchange, mit der Angebote und Nachfragen aus dem Auftragsbuch zu Abschlüssen zusammengeführt («gematcht») werden.

Maximalhypothek / hypothèque maximale / ipoteca massimale / maximum sum mortgage
Auch: Höchstbetragshypothek. Grundpfandverschreibung, die dem Gläubiger – im Unterschied zur Kapitalhypothek – lediglich Sicherheit bis zu dem im Grundbuch eingetragenen Maximalbetrag bietet.

Mb

MBO
Abk. für Management-Buy-out.

MBS
Abk. für Mortgage-Backed Security.

Me

Medio / au 15 du mois / medio / midmonth
Monatsmitte (der 15. des Monats). Zeitpunkt, zu dem speziell an den belgischen und englischen Börsen Termingeschäfte liquidiert werden.

Medium-term Note / bon à moyen terme négociable / medium term note / medium-term note
Schuldverschreibung mit mittlerer Laufzeit, die im Rahmen eines entsprechenden Emissionsprogramms revolvierend von erstklassigen Emittenten ausgegeben wird.

Mengengeschäft
Synonym von Retail-Banking.

Merchant-Banking / services bancaires d'investissement / merchant banking / merchant banking
Erwerb von Beteiligungen an Unternehmen mit dem Ziel, sie nach einigen Jahren mit Wertsteigerung weiterzuverkaufen.

Merger-Arbitrage
Synonym von Risk-Arbitrage.

Mergers & Acquisitions / mergers & acquisitions / Mergers & Acquisitions / mergers & acquisitions
Dienstleistungspaket von Gross- und Investmentbanken für Unternehmen, die massgebliche Beteiligungen oder ganze Gesellschaften erwerben. Mergers & Acquisitions schliesst Beratung, Objektsuche, Durchführungsbetreuung und Finanzierung ein.

Metageschäft / transaction jointe / transazione congiunta / joint transaction
Auch: Metaverbindung. Geschäftliche Verbindung, bei der alle Geschäfte gemeinsam mit einem Geschäftspartner (Metist) abgewickelt werden und der allfällige Gewinn oder Verlust je zur Hälfte zwischen den Beteiligten geteilt wird.

Metallkonto / compte métal / conto metallo / metal account
Ein von der Bank geführtes Edelmetallkonto, das dem Kontoinhaber einen Anspruch auf eine bestimmte Edelmetallmenge oder eine bestimmte Anzahl Edelmetallmünzen verschafft, jedoch im Zeitpunkt der Gutschrift noch keinen Eigentumsanspruch.

Mi

Mid Cap / mid cap / mid cap / mid cap
Aktie eines mittelgrossen Unternehmens, dessen Börsenkapitalisierung und Handelsumsatz unterhalb jener der Standardwerte, aber oberhalb jener der Small Caps anzusiedeln ist.

Mietergarantie / garantie de loyer / garanzia di affitto / tenant's guarantee
Auch: Mieterkaution. Geldmässige Garantieleistung zwecks Sicherstellung der Verpflichtungen des Mieters. Gesetzlich maximal zulässig sind drei Monatsmieten. Die Mietergarantie wird von Banken in verzinslicher Kontoform verwahrt. Der Mieter kann über die Nettozinserträge verfügen.

Mieterkaution
Synonym von Mietergarantie.

MiFID
Die Direktive über Märkte für Finanzinstrumente (Markets in Financial Instruments Directive), ein Meilenstein für die Europäische Kommission auf dem Weg zur Schaffung eines einheitlichen, integrierten Markts für Finanzdienstleistungen in Europa. Sie soll der Harmonisierung der Finanzdienstleistungen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) dienen und Massnahmen zum Schutz der Anlegerinteressen formalisieren und fördern. In Kraft seit 1. November 2007. Best Practices stehen im Mittelpunkt vieler MiFID-Vorschriften. Diese Richtlinie stärkt insbesondere die Rechte der Anleger auf angemessene Information, geeignete Empfehlungen und transparente Preisgestaltung, indem die Banken aufgefordert werden, 1) ihre Anleger in private und professionelle Kunden zu unterteilen, 2) Transaktionen zu den für den Kunden günstigsten Bedingungen anzubieten, 3) sicherzustellen, dass der Kunde nur angemessene Empfehlungen erhält, und 4) jegliche Interessenkonflikte zu mindern, zu lösen bzw. offenzulegen.

Minderpreis
Synonym von Disagio.

Mindestreserven / réserves minimales / riserve minime / minimum reserves
Auch: Mindestguthaben. Gelder, die von den Banken bei der Notenbank in vorgeschriebenem Umfang und in der Regel zinslos deponiert werden müssen. Die Berechnung der Mindestreserven erfolgt in der Regel in % bestimmter Passivposten. Die Mindestreserven beschränken den Kreditspielraum der Banken und beeinflussen die Geldmenge.

Mischkredit / crédit mixte / credito misto / mixed loan
Eine zur Erleichterung und Verbilligung von Warenexporten in wirtschaftlich schwache Länder praktizierte Kreditform, bei der sich der eingeräumte Kredit aus einer Tranche zu Vorzugsbedingungen (staatliche Tranche) und einer Tranche zu Marktbedingungen (Banktranche) zusammensetzt. Siehe auch Exportkredit.

Miteigentum / copropriété / comproprietà / co-ownership
Gemeinsames Eigentum mehrerer Personen an einer Sache nach Bruchteilen ohne äusserliche Aufteilung der Sache. Jeder Miteigentümer kann über seinen Anteil selbst verfügen, während Verfügungen über die ganze Sache der Zustimmung aller Miteigentümer bedürfen.

Mittelflussrechnung / tableau des flux de trésorerie / conto del flusso di fondi / cash flow statement
Bestandteil der Jahresrechnung, der anhand des Mittelzuflusses und des Mittelabflusses die Ursachen der Liquiditätsveränderung im Berichtsjahr aufzeigt.

Mittelkurs / cours moyen / corso medio / middle rate; middle price
Auch: Durchschnittskurs, Average. Arithmetisches Mittel zwischen verschiedenen Kursen, beispielsweise zwischen Geld- und Briefkurs.

mittlere Laufzeit / durée moyenne / durata media / average term
Arithmetisches Mittel aus dem frühest- und dem spätestmöglichen Rückzahlungstermin einer Anleihe.

mittlerer Verfall / échéance moyenne / scadenza media / average due date
Mittlerer Verfalltag für mehrere, an verschiedenen Terminen fällige Summen (v.a. bei Wechseln). Siehe auch Verfall.

Mo

moderne Portfoliotheorie / théorie moderne du portefeuille / teoria moderna di gestione del portafoglio / modern portfolio theory
Portfoliotheorie, die durch internationale Diversifikation der Anlagen optimale Risiko-Rendite-Eigenschaften für die Kundenportfolios anstrebt. Die moderne Portfoliotheorie ist ein vom Amerikaner H. M. Markowitz begründetes Modell.

Mokkatasseneffekt / effetto «tazzina moka» / coffee cup effect
Phänomen, das auftritt, wenn die Anleger aus einem grossen in ein kleines Währungsgebiet umschichten und das kleine Währungsgebiet dadurch überproportional betroffen wird.

Momentum / momentum / indicatore di momento / momentum indicator
Kennzahl zur Beurteilung des Trends des Aktienkursverlaufs, die sich aus dem aktuellen Kurs dividiert durch den Kurs vor n Tagen berechnet.

monetäre Basis / base monétaire / base monetaria / monetary basis
Notenbank- oder Zentralbankgeldmenge, gebildet durch den Noten- und Münzenumlauf sowie die Giroguthaben von Handel, Industrie und Banken bei der Zentralbank.

Moratorium / moratoire / moratoria / moratorium
Zahlungsaufschub bzw. Fristverlängerung für die Erfüllung fälliger Verbindlichkeiten. Ein Moratorium wird oft durch einen Staatsakt und häufig zugunsten von Entwicklungsländern ausgelöst. Siehe auch Pariser Club, Umschuldung, Schuldenkonsolidierungsabkommen.

Mortgage-Backed Security / mortgage-backed security / mortgage-backed security / mortgage backed security
Abk.: MBS. Der Asset-Backed Security ähnliches Wertpapier, dessen zu Grunde liegenden Aktiven durch Wohn- oder Geschäftsliegenschaften hypothekarisch gesicherte Kredite sind.

Ms

MSCI-World-Index / MSCI World Index / indice mondiale MSCI / MSCI World Index
Kurzform: MSCI. Weit verbreiteter Aktienindex für die entwickelten weltweiten Aktienmärkte. Der MSCI-World-Index wird von Morgan Stanley, einem renommierten Finanzdienstleister, berechnet. MSCI steht für Morgan Stanley Capital International.

Mt

MTF
Abkürzung für Multilateral Trading Facility (Multilaterales Handelssystem)

MTN
Abk. für Medium-term Note.

Mu

multilaterales Handelssystem; Multilateral Trading Facilities (MTF)
Ein multilaterales System, das die Interessen einer Vielzahl Dritter am Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten innerhalb des Systems und nach nichtdiskretionären Regeln in einer Weise zusammenführt, die zu einem Vertrag gemäss den Bestimmungen der MiFID führt.

Mündelsicherheit / sécurité requise pour les placements pupillaires / sicurezza di un investimento pupillare / trustee security status
Gesetzlich geforderte Sicherheit für Anlagen aus Geldern bevormundeter Personen. In der Schweiz sind solche Gelder gemäss Art. 401 und 402 ZGB mündelsicher in risikoarmen, nominellen Werten anzulegen. Zulässig sind demnach Spareinlagen und Anleihensobligationen von öffentlich-rechtlichen Körperschaften. Ausgeschlossen sind jedoch Beteiligungen wie Aktien oder Partizipationsscheine sowie derivative Finanzinstrumente.

Münzregal / régale des monnaies / regalia delle monete / coinage prerogative
Recht auf Prägung und Ausgabe von Münzen. In der Schweiz wird das Münzregal durch den Bund ausgeübt. Siehe auch swissmint.

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