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Jahresergebnis 2004
 

Finanzielle Ziele
Finanzielle Ziele

Performancemessung und -analyse

Das Geschäftsergebnis von UBS wird im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) dargestellt. Zusätzlich haben wir über mehrere Jahre hinweg Kommentare und Analysen auf bereinigter Basis veröffentlicht, bei denen gewisse Positionen, die UBS als finanzielle Sonderfaktoren bezeichnet, ausgeklammert wurden. Eine zusätzliche Bereinigung bezog sich auf die Abschreibungen auf Goodwill und anderen erworbenen immateriellen Anlagen.

Dieser Ansatz wird in Zukunft nicht mehr angewandt, da die Rechnungslegungsstandards keine Abschreibungen auf Goodwill mehr verlangen. Dies war bei Weitem die grösste Anpassung, die wir jeweils vorgenommen haben. Ab 2005 werden die aktuellen Ergebnisse und Ziele nicht länger auf bereinigter Basis dargestellt.

Positionen wurden als finanzielle Sonderfaktoren behandelt, wenn sie mit einem ganz bestimmten Ereignis verbunden und für die konsolidierte UBS-Jahresrechnung von wesentlicher Bedeutung waren und nicht die ganze Branche betrafen. Ausserdem galten diese Positionen nicht als Folge des normalen Geschäftsgangs sowie als unerheblich für dessen künftige Entwicklung und Beurteilung.

2004 waren keine derartigen finanziellen Sonderfaktoren zu verzeichnen. Im Jahr 2003 gab es lediglich einen: Im zweiten Quartal 2003 verbuchten wir einen Reingewinn von 2 Millionen Franken (161 Millionen Franken vor Steuern) aus dem Verkauf der Clearing-Einheit Correspondent Services Corporation (CSC) der Unternehmensgruppe Wealth Management USA. Die Nettoaktiven der CSC bestanden zu einem substanziellen Teil aus dem Goodwill der PaineWebber-Akquisition. Nach Abzug der Steuern in Höhe von 159 Millionen Franken (auf Kaufpreisbasis) und den Abschreibungen auf dem Goodwill der CSC resultierte aus der Transaktion ein Reingewinn von 2 Millionen Franken.

UBS-Ergebnis im Vergleich zu den gesetzten Zielen

Wir konzentrieren uns auf vier einheitliche langfristige Finanzziele. Sie werden unabhängig von den jeweils herrschenden Marktverhältnissen festgelegt und sollen die Generierung von nachhaltigem Mehrwert für unsere Aktionäre sicherstellen. Wir informieren vierteljährlich darüber, inwiefern diese Ziele erreicht wurden:

  • Wir wollen den Wert des Unternehmens erhöhen, indem wir eine nachhaltige Eigenkapitalrendite nach Steuern von 15–20% erzielen, ungeachtet der gerade vorherrschenden Marktverhältnisse.

  • Wir streben die Schaffung von Mehrwert für unsere Aktionäre an durch ein durchschnittlich zweistelliges Wachstum des unverwässerten Ergebnisses pro Aktie, auch bei sich verändernden Marktverhältnissen.

  • Wir wollen durch Kosteneinsparungen und Ertragssteigerungen das Aufwand-Ertrags-Verhältnis des Unternehmens auf ein Niveau reduzieren, das jenes von führenden Konkurrenten nicht übersteigt.

  • Wir streben einen eindeutigen Wachstumstrend bei den Nettozuflüssen von Neugeldern in unseren Wealth-Management- Einheiten an.

Die ersten drei Ziele verstehen sich vor Goodwill-Abschreibungen und bereinigt um finanzielle Sonderfaktoren.

Eigenkapitalrendite und Ergebnis pro Aktie werden für den Gesamtkonzern berechnet. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis beschränkt sich indes auf das Finanzdienstleistungsgeschäft, um eine Verzerrung durch die Industriebeteiligungen zu vermeiden.

Auf dieser Basis misst UBS die Performance des Konzerns:

  • Die Eigenkapitalrendite für 2004 betrug 27,7% (2003: 20,5%) und lag damit deutlich über der Zielspanne von 15–20%. Sie wuchs stärker als das Konzernergebnis, was auf den Effekt der Aktienrückkäufe und auf das Dividendenwachstum zurückzuführen war, welches das Wachstum der Gewinnreserven überstieg.

  • Das Ergebnis pro Aktie betrug 8.60 Franken und fiel damit um 2.17 Franken oder 34% höher aus als im Vorjahr, bedingt durch das gestiegene Konzernergebnis und die Folgen der Aktienrückkäufe.

  • Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich von 73,2% 2003 auf 70,2% 2004 und erreichte damit den niedrigsten Stand, seit UBS im Jahr 2000 mit PaineWebber fusionierte.

  • Unser Wealth-Management-Geschäft verzeichnete einen anhaltend kräftigen Zufluss an Neugeldern. Dieser belief sich für das Gesamtjahr 2004 auf total 59,4 Milliarden Franken. Gegenüber den 50,8 Milliarden im Vorjahr entspricht dies einer Zunahme um 17% und gemessen an den Vermögenswerten per Ende 2003 einer jährlichen Zuwachsrate von 4,4%.

UBS-Ergebnis im Vergleich zu den gesetzten Zielen

Geschäftsjahr endend am

31.12.04

31.12.03

Eigenkapitalrendite (%)

Gemäss Erfolgsrechnung 1

24.7

17.8

Vor Goodwill und bereinigt um finanzielle Sonderfaktoren2

27.7

20.5

Unverwässertes Ergebnis pro Aktie (CHF)

Gemäss Erfolgsrechnung 3

7.68

5.59

Vor Goodwill und bereinigt um finanzielle Sonderfaktoren4

8.60

6.43

Geschäftsaufwand / Geschäftsertrag Finanzdienstleistungsgeschäft (%) 5

Gemäss Erfolgsrechnung 6

72.6

75.6

Vor Goodwill und bereinigt um finanzielle Sonderfaktoren7

70.2

73.2

Neugelder, Wealth-Management-Geschäft(Mrd. CHF) 8

Wealth Management

42.3

29.7

Wealth Management USA

17.1

21.1

Total

59.4

50.8

Question to the Group Chief Financial Officer
Video: Clive Standish about the firm's key financial metrics/ targets

What are the firm's key financial metrics/ targets?

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