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Lins Lächeln findet Eingang in der Geschichte des Hong Kong Opens

Ein faszinierendes Finale kennzeichnete die 50. Austragung des UBS Hong Kong Opens. Hauptakteur war der aus Formosa stammende Chinese Lin Wen-tang. Er konnte seinen Namen in den Geschichtsbüchern des Events eintragen, nachdem er das Turnier in einem spannenden Playoff über zwei Zusatzlöcher für sich entschied.

Lin Wen-tang

Lin, Rory McIlroy und der Italiener Francesco Molinari lagen nach vier Runden mit 265 Schlägen (-15) gemeinsam an der Spitze der Rangliste und mussten im Playoff die Entscheidung unter sich ausmachen. Es war nota bene das erste Playoff beim UBS Hong Kong Open seit 1994.

Lin hätte den Sieg bereits am 72. Loch sicherstellen können, nachdem er einen herrlichen Annäherungsschlag 1,50 Meter an die Fahne gesetzt hatte. Er verschob aber den nachfolgenden Putt zum Birdie knapp.

Das schien Lin beeinflusst zu haben, denn er spielte beim ersten Zusatzloch den Drive tief ins Gehölz. Es gelang ihm dann aber ein phantastischer Rettungsschlag, den er mit einem Birdie krönte und mit McIlroy gleichzog, derweil Molinari nur das Par schaffte und ausschied.

Beim zweiten Zusatzloch auf der 18 machte es der Chinese besser, sein Drive landete Mitten auf dem Fairway. Diesmal verzog der Nordire seinen Drive unter die Bäume. Dank eines tollen Befreiungsschlages 3,50 Meter ans Loch wahrte McIlroy die Chance auf den Sieg, doch Lin vereitelte dies mit einem Annäherungsschlag direkt neben die Fahne. So holte sich Lin den Pokal sowie den Siegesscheck über 416'000 Dollar.

Grosse Siegerin neben Lin war die UBS. Nicht nur wurde das UBS Hong Kong Open in Asien und Europa am TV ausgestrahlt, zusätzlichen Impact erhielt der Brand dadurch, dass das Playoff eine halbe Stunde zusätzliche Übertragungszeit nötig machte.

Die Sportsendung wurde bereichert durch eine täglich ausgestrahlte, halbstündige UBS Postgame Show, welche in den USA im Golf Channel zu sehen war. Schliesslich waren es zahlreiche Reportagen in den Printmedien und Fotostories, welche den Brand UBS in Asien zusätzlich verbreiteten.

Der UBS Pavillon bot vor Ort hervorragende Möglichkeiten den Gästen die Dienstleistungen der Bank näher zu bringen. Der Service und vor allem die Qualität der aufgetischten Mahlzeiten wurden allseits gelobt. Bemerkenswert auch die Möglichkeit, exklusive Interviews mit bekannten Spielern, wie Nick Faldo und Liang Wen-chong zu führen.

Das Angebot für die UBS-Gäste umfasste aber auch sportliche Höhepunkte wie Pro-Ams, Am-Ams oder die Veranstaltung «Ein Tag mit einer Legende», an welcher man mit Nick Faldo spielen konnte. Exklusive Golfstunden und Diners rundeten das Wochenprogramm voller einmaliger Erlebnisse ab.

Der 34-jährige Lin ist der erste chinesische Sieger des UBS Hong Kong Opens seit dem Erfolg von Kang Wook-soon aus Korea vor zehn Jahren. Lins Sieg rundet die 50. Austragung in emotionaler Weis ab, stammte doch der Gewinner des Eröffnungsturniers im Jahre 1959, Lu Liang-huan ebenfalls aus Formosa.

«Ich kann meine Gefühle kaum beschreiben», meinte Lin, «ich kann mich nur mit meinem Lächeln bei allen bedanken. Ich bin sehr aufgeregt, ich habe enorm lange auf einen solchen Turniersieg warten müssen».

«Bis zu meinem ersten Sieg auf der Asian Tour im Jahre 2006 musste ich mich acht Jahre gedulden,» fuhr Lin fort, «und jetzt ist mir endlich ein Erfolg auf der Europäischen Tour gelungen, deshalb bin ich sehr glücklich. Ich habe immer gesagt, dass der Titel an den bestvorbereiteten Spieler gehen wird. Und ich war diese Woche sehr gut vorbereitet.»

Das Trio der drei Erstplatzierten lag zwei Schläge vor dem Spanier Pablo Larrazàbal (letzte Runde: 67) und dem Thailänder Chawalit Plaphol (65), welche beide das Turnier mit 267 Schlägen (-13) beendeten. Fünf Spieler lagen einen weiteren Schlag zurück bei -12 (268 Schläge). Darunter auch der Deutsche Veteran Bernhard Langer (69) und der zwischenzeitlich in Führung liegende Oliver Wilson (71).

 
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